Wenn Brot krank macht
Wissen ist das beste Rezept: Am 16. Mai findet der Internationale Zöliakie-Tag statt und will die Bevölkerung für die Anliegen von Zöliakie-Betroffenen sensibilisieren.
Die weit verbreitete Krankheit wird trotzdem oft nicht erkannt, denn die Bandbreite von möglichen Symptomen erschwert eine schnelle Diagnose. Man schätzt, dass nur 2 von 10 Betroffenen diagnostiziert sind. Symptome wie Müdigkeit, ungewollter Gewichtsverlust, Wachstumsstillstand bei Kindern, Durchfall und Blähbauch lassen nicht immer sofort auf Zöliakie schliessen. Die Krankheit beschädigt die Darmwand und führt zu einer gestörten Aufnahme von lebenswichtigen Nährstoffen, welche langfristig zu ernsten Mangelerscheinungen führt.
Der Internationale Zöliakie-Tag vom 16.Mai soll helfen, die Bevölkerung über Zöliakie zu informieren und für die Bedürfnisse der Betroffenen zu sensibilisieren. Mit einer glutenfreien Ernährung verschwinden in der Regel die Symptome und die Dünndarmschleimhaut wird wieder gesund. Eine strikte Diät mit glutenfreien Lebensmitteln wie Reis, Mais und Buchweizen ermöglicht ein beschwerdefreies Leben. Grossverteiler bieten bereits breite Produktpaletten für die Betroffenen an.
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27.04.2010