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Akupunktur bringt
bei Miräne wenig -
sagt die Wissenschaft |
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480 Migräne-Patienten wurden mit einer der folgenden vier Akupunktur-Methoden behandelt:
Zwei Gruppen erhielten je eine echte Akupunktur an zwei verschiedenen migränespezifischen Meridianachsen. Die dritte Gruppe wurde an nicht-migränespezifischen Punkten genadelt und die vierte Gruppe bekam eine Scheinakupunktur.
Alle Teilnehmer erhielten während 4 Wochen je 20 Behandlungen.
Im ersten Monat zeigte sich kein wesentlicher Unterschied in der Wirkung der verschiedenen Akupunktur-Methoden. Die durchschnittliche Anzahl Migräne-Tage betrug zwischen 2.8 bis 3.4 Tagen bei allen Methoden.
In der Folgebeobachtungszeit - nach 13-16 Wochen - waren diese Unterschiede auch nicht viel deutlicher. Einzig in der Anfallsfrequenz und in der Schmerzintensität schnitt die echte Akupunktur gegenüber der Scheinakupunktur besser ab. Aber auch diese Verbesserung scheint den Forschern zu wenig relevant zu sein.
Der Unterschied zwischen echter Akupunktur und Scheinakupunktur zur Migräne-Prophylaxe war nur bescheiden, so das Fazit der Forscher. |