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Zürcher Fachstelle für
Alkoholprobleme |
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Die Zusammenarbeit mit Haus-/Fachärztinnen und -ärzten gewährleistet, die medizinische wie auch psychosoziale Begleitung während der sensiblen Phase des Entzugs.
Im Folgenden stellt die Zürcher Fachstelle für Alkoholprobleme das Projekt selber vor und informiert über die Kosten, weitere Angebote und Durchführungsdaten.
Positive Rückmeldungen von Betroffenen und Ärzten
Ein ambulantes Angebot kommt dem Bedürfnis vieler Betroffener entgegen, den Entzug diskret im vertrauten Umfeld, sozusagen „von Zuhause aus“ durchzuführen. Der Entzug in der Klinik kann für viele Betroffene aus beruflichen oder familiären Gründen eine sehr hohe Hürde darstellen. Und Entzüge „auf eigene Faust“, also ohne adäquate Betreuung, sind teilweise mit gefährlichen Entzugskomplikationen verbunden.
Insbesondere Frauen und erwerbstätige Personen benötigen ein familienfreundliches ambulantes Entzugsangebot. Durch den Verbleib im vertrauten Umfeld während des Entzugs können die Teilnehmenden zumindest teilweise ihren sozialen oder gar beruflichen Verpflichtungen nachkommen.
Zweichwöchiges Entzugsprogramm
Das zweiwöchige Entzugsprogramm umfasst neben individuell vereinbarten ärztlichen Konsultationen acht Halbtage zu jeweils dreieinhalb Stunden in der Gruppe. Im Rahmen dieser Veranstaltungen erhalten die Teilnehmenden Anstösse für eine vertiefte Auseinandersetzung mit ihrem Trinkverhalten sowie für ihre Neuorientierung. Zudem stellt die ZFA einen nahtlosen Übergang zu weiterführenden Einzel- und/oder Gruppenangeboten in der Entwöhnungsphase sicher.
Austausch in der Gruppe über Rückfälle
Die Gruppenveranstaltungen werden jeweils von zwei TherapeutInnen geführt und sind abwechslungsreich gestaltet mit theoretischen Inputs, Erfahrungsaustausch, Diskussionen, kreativen Elementen und Atem-/Körperarbeit. Ein allfälliger Alkoholkonsum während der AEP-Dauer wird thematisiert und die Auseinandersetzung für alle nutzbar gemacht. Der Austausch in der vertrauten Gruppe mit sechs bis zehn Teilnehmenden entspricht einem grossen Bedürfnis, wirkt motivierend und stärkend für die weiteren Schritte.
Medizinische Leistungen von Krankenkasse bezahlt
Das Ambulante Alkohol-Entzugsprogramm der Zürcher Fachstelle für Alkoholprobleme richtet sich an Personen, die im Kanton Zürich wohnhaft sind. Die Anmeldung erfolgt durch behandelnde Ärztinnen und Ärzte oder durch interessierte Betroffene selber. Nach erfolgter Risikoabklärung durch die Ärztin/den Arzt und einem Vorgespräch bei der ZFA wird eine individuell abgestimmte schriftliche Behandlungsvereinbarung zwischen den Beteiligten getroffen.
Erwerbstätige werden während des AEPs krankgeschrieben oder beziehen Ferien. Die Kosten für die Teilnahme am Gruppenangebot betragen CHF 560.- inkl. Dokumentation. Ärztliche Leistungen können über die Krankenkasse abgerechnet werden. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.zfa.ch, Telefon 043 444 77 00 oder E-Mail info@zfa.ch
Nächste Durchführungsdaten 2008
- Zyklus 3/2008: 8. September bis 19. September
- Zyklus 4/2008: 24. November bis 5. Dezember
2009 sollen 4 bis 5 Zyklen durchgeführt werden. Die Daten werden zu einem späteren Zeitpunkt auf unserer Website www.zfa.ch publiziert.
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Die Zürcher Fachstelle für Alkoholprobleme (ZFA) verfolgt das Ziel, den problematischen Konsum und die Abhängigkeit von Alkohol, Medikamenten und anderen Suchtmitteln zu vermindern. Die Fachstelle bietet ambulante Einzel- und Gruppenberatung/-therapie an für Personen mit einem eigenen Abhängigkeitsproblem sowie für deren Bezugspersonen. Zudem ist sie im Bereich der Früherfassung (Sekundärprävention) tätig und richtet sich an Unternehmen, Personalverantwortliche und Führungskräfte sowie an MultiplikatorInnen des Sozial- und Gesundheitsbereichs.
Zürcher Fachstelle für Alkoholprobleme - Josefstrasse 91 - 8005 Zürich www.zfa.ch - info@zfa.ch - Tel. 043 444 77 00
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