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Sie sind hier: Fokus » Blutgerinnung » Aktuell 26. Mai 2013
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Aktualitäten zu Blutverdünnung, Gerinnungshemmung und Vorbeugung von Thrombosen/Embolien


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Wie flugtauglich sind Herz- und Lungenpatienten?
Ältere Menschen sind heutzutage viel reiselustiger als früher. Dies stellt den Hausarzt vor nicht unerhebliche Fragen betreffend der Flugtauglichkeit seiner älteren Patienten. Ein Deutscher Herzspezialist erklärt im Fachportal für Ärzte "springermedizin.de", welche Besonderheiten es unter anderem zu beachten gilt.

Bei Schlaganfall hinschauen und handeln
Ein Hirnschlag (Schlaganfall) ist immer ein absoluter Notfall. Je schneller der Patient die richtige Behandlung erhält, desto grösser ist die Chance, dass er überlebt und wenig bleibende Behinderungen zurückbehält. Wie die Bevölkerung mithelfen kann, dass möglichst viel Schlaganfall-Patienten schnell und richtig behandelt werden, zeigt ein Artikel im Fachblatt info@herz+gefäss.

Vorhofflimmern und Herzinsuffizienz: Behandlungen mit Betablocker senken Sterblichkeit nicht
Eine Studienanalyse zeigt, dass bei Patienten mit Herzinsuffizienz und gleichzeitigem Vorhofflimmern die Behandlung mit Betablockern die Sterblichkeit nicht senkt. Nur Patienten mit normalem Herzrhythmus profitieren.

Herzgesundheit im Winter: Tipps wie das Herz der Kälte trotzen kann
Eine kürzlich veröffentlichte Amerikanische Studie zeigte, dass Herz-Kreislauf-Kranke im Winter häufiger sterben als im Sommer. Der vermutete Grund: Schwerer verdauliche Ernährung und reduzierte körperliche Tätigkeit. Im Folgenden Experten-Tipps, damit Ihr Herz den Winter unbeschadet übersteht.

Migräne mit Aura steigert das Herzinfarkt- und Thromboserisiko
Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen, Adipositas sowie die genetische Veranlagung zählen zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herzinfarkt und Schlaganfall. Eine Studie belegt nun, dass bei Frauen eine Migräne mit Aura als weiterer wichtiger Risikofaktor angesehen werden muss.

Verlängerte orale Gerinnungshemmung nach biologischer Herzklappe reduziert Herztodesrisiko
Nach Einsatz einer biologischen Herzklappe ist heute eine Blutverdünnung für maximal drei Monatezur Vorbeugung von Thromboembolien vorgesehen. Nach einer Datenanalyse des Patientenregisters in Dänemark weisen Forscher darauf hin, dass eine Verlängerung dieser Frist auf bis zu sechs Monate von Vorteil sein könnte.

Hohes Hirnschlagrisiko bei Vorhofflimmern: Zusammenhang ist vielen nicht bekannt
An der häufigsten Herzrhythmusstörung, dem Vorhofflimmern, leiden in der Schweiz bereits etwa 100‘000 Personen. Zwei von fünf Patienten ist nicht bewusst, dass diese Störung ein erhöhtes Hirnschlagrisiko bedeutet. Das sind Umfrageergebnisse der Schweizerischen Herzstiftung zum Tag des Hirnschlags.

Vorhofflimmern frühzeitig erkennen und behandeln
Vorhofflimmern – eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen – kann unbehandelt zu einem Schlaganfall führen. Das Deutsche Kompetenznetz (AFNET) will auf das Vorhofflimmern und die damit verbundenen Risiken aufmerksam machen.

Acetylsalicylsäure senkt das Risiko einer erneuten Thromboembolie
Das Rückfallrisiko nach einer venösen Thromboembolie ist nach Abschluss der üblichen Blutgerinnungstherapie (Antikoagulation) weiterhin erhöht, wenn auch deutlich geringer als in der Zeit nach dem Ereignis. Eine Studie belegt nun, dass die Behandlung mit niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (ASS) dieses Rückfallrisiko senkt, ohne die Blutungsrate zu erhöhen.

Thrombose-Risiko: Auch bei Verhütung mit Pflaster und Co. erhöht
Bis jetzt gab es Belege dafür, dass vor allem die orale Verhütung (''Pille'') das Risiko für Thrombosen erhöht. Eine Dänische Studie belegt nun, dass auch die hormonelle Verhütung mit anderen Methoden (Pflaster, Vaginalring etc.) das Thrombose-Risiko erhöht.

Vorhofflimmern steigert das Schlaganfallrisiko um 500%
68 medizinische Fachgesellschaften und Patientenorganisationen aus 39 Ländern unterstützen die globale Patienten-Charta für Vorhofflimmern. Die Charta wurde heute auf dem Weltkongress für Kardiologie vorgestellt. Es ist ein weltweiter und einzigartiger Aufruf zum sofortigen Handeln und eine globale Kampagne gegen Schlaganfall: „ Dein Name gegen Schlaganfall“.

Infektionen als Risiko für venöse Thromboembolien
Dass Operationen, Knochenfrakturen oder Immobilität (z.B. durch Gips oder Bettlägerigkeit) das Thromboserisiko erhöhen, ist bekannt. Eine Studie zeigt nun, dass dieses Risiko auch nach Infektionen, nach Gaben von Erythropoetin (z.B. bei Blutarmut) und auch nach Blutransfusionen erhöht ist.

Thromboseprophylaxe: Wie wichtig sind Kompressionsstrümpfe?
Jedes Spital trägt die Verantwortung für eine adäquate Thromboseprophylaxe bei den Patienten. Ob diese nun rein medikamentös erfolgt oder in Kombination mit Strümpfen zur Kompression der Beinvenen, darüber sind sich bis heute auch Experten nicht einig. Sicher sei jedoch, dass es keinen Grund gäbe, die Strümpfe wegzulassen, so die Experten an einem Treffen in München.

Hirnschlag: Rasche Thrombolyse reduziert Todesfälle
Rund 45% der Patienten, die in einem bernischen Spital behandelt wurden, konnten ein Jahr nach dem Hirnschlag den Alltag selbständig bewältigen. Dies zeigt eine im Rahmen der Qualitätsentwicklung in der Akutversorgung im Kanton Bern (QABE) durchgeführte Studie.

Nationalfonds fördert das schweizerische Netzwerk für Herzinfarkt mit weiteren Millionen
Das schweizerische Forschungsnetzwerk Herzinfarkt erhält für weitere 3 Jahre Fördermittel in der Höhe von CHF 3.6 Millionen. Dies hat der Schweizerische Nationalfonds im Februar 2012 beschlossen. Die Universitätskliniken Zürich, Bern, Lausanne und Genf können damit ihre 2009 begonnene und bewährte Kooperation im Rahmen des Sonderprogramms „universitäre Medizin“ fortsetzen.

Vorhofflimmern und Schlaganfälle häufiger bei Rheuma
Patienten mit einem Vorhofflimmern haben ein erhöhtes Schlaganfallrisiko, das ist bekannt. Eine Studie zeigt nun, dass bei Rheumapatienten das Risiko für Vorhofflimmern und damit das Schlaganfallrisiko um bis zu 40% erhöht ist – gegenüber Patienten ohne Rheuma.

Herzinfarkt bei Frauen: Weniger Symptome, mehr Todesfälle
Insbesondere Frauen unter 45 jährig spüren und zeigen deutlich weniger typische Symptome bei einem Herzinfarkt und sterben nach Spitaleinweisung häufiger daran als Männer, wie eine Analyse eines Amerikanischen Herzinfarktregisters zeigt.

Beingefässverschluss: Gehtraining wirksamer als operative Gefässerweiterung
Beim Verschluss der Beinarterien mit Verengungen im Beckenbereich scheint das Gehtraining gegenüber einem chirurgischen gefässöffnenden Eingriff effektiver zu sein, wie die Amerikanische Herzgesellschaft an ihrer Jahrestagung 2011 berichtet.

Schlaganfall: Viel Trinken schützt vor erneutem Hirninfarkt
Wer nach einem Schlaganfall täglich mehr als 2 Liter Flüssigkeit zu sich nimmt, erleidet deutlich weniger häufig einen erneuten Hirnschlag, wie eine Studie zeigt.

Test zur Erkennung von Komplikationen bei Thrombose-Prophylaxe
Mit einer ausgeklügelten klinischen Beurteilung und einem einfachen Labortest lässt sich eine schwere Komplikation der Thrombose-Prophylaxe besser erkennen: die gefährliche Blutplättchen-Verklumpung nach Heparin-Therapie. Dies haben Hämatologen des Inselspital Bern in einer langjährigen Forschungsarbeit mit fast 1300 Patienten herausgefunden.

 
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