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Sie sind hier: Fokus » Brustkrebs » Aktuell 19. Juni 2013
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Aktuelle Informationen zu Brustkrebs (Mammakarzinom) zur Behandlung und Erkennung von Krebs in der Brust


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Junge Brustkrebs-Patientinnen eher für die Entfernung der ganzen Brust
US-Ärzte wollten wissen, welche Faktoren für junge Frauen mit Brustkrebs für die Wahl der Therapie (brusterhaltend oder Brust wegoperieren lassen) entscheidend sind. Die Resultate stellten die Ärzte am Jahrestreffen der American Society of Clinical Oncology in Chicago vor.

Brustkrebs: Vorbeugende Brustentfernung – wenn ja, warum?
Viele Frauen fragen sich heute, ob eine präventive Brustentfernung wie es die US-Amerikanische Schauspielerin Angelina Jolie vorgenommen hat, auch für sie ein Thema sein könnte. Deutsche Experten berichten auf der Fachseite medscape.de, wann die präventive Brustentfernung sinnvoll sein kann und Experten in der NZZ erklären die Lage in der Schweiz.

Bald sterben mehr Frauen an Lungenkrebs als an Brustkrebs
Seit den 1960er Jahren, als die Frauen anfingen vermehrt zu Rauchen, stieg die Zahl der Todesfälle durch Lungenkrebs bei den Frauen kontinuierlich an. Im Gegensatz dazu sind die Brustkrebstodesfälle seit den 1990er Jahren – dank Früherkennung und verbesserten Therapien - stetig gesunken, wie Forscher im Fachblatt Annals of Oncology schreiben.

Über 8000 Kilometer für die virtuelle rosa Solidaritätsschleife zurückgelegt
Die Schweizer Bevölkerung ist dem Aufruf der Krebsliga zur Teilnahme an der Aktion ''Gemeinsam gegen Brustkrebs'' 2012 in Scharen gefolgt: Über 1300 Personen aus der ganzen Schweiz haben aktiv teilgenommen und zu Fuss oder mit dem Velo insgesamt über 8000 Kilometer zurückgelegt.

Nutzen von Mammografie-Screening-Programmen überwiegt
Dank Screening-Programmen sterben weniger Frauen an Brustkrebs. Das ist die Bilanz einer Gruppe von Experten in einer Übersicht, die heute im wissenschaftlichen Fachjournal «Lancet» publiziert wurde. Die Krebsliga Schweiz sieht sich darin bestärkt, die Einführung solcher Programme in der ganzen Schweiz zu unterstützen.

Krebsbetroffene werden bei der Rehabilitation vernachlässt
Krebsbetroffene erhalten schweizweit keinen einheitlichen Zugang zu Rehabilitationsangeboten, die sie unterstützen, wieder eigenständig am beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Dies sei angesichts der demografischen Entwicklung ein unhaltbarer Zustand, meinen Onkologieexperten.

''Tag der Mammografie'' am 19. Oktober 2012
Bei der vom Bund empfohlenen regelmässigen Brustkrebs-Früherkennungs-untersuchung gilt für viele Frauen in der Schweiz leider nach wie vor nicht das Prinzip der Gleichbehandlung. Denn nur in jenen Kantonen, die über ein qualitätskontrolliertes Mammografie-Screening-Programm verfügen, werden die Frauen automatisch zur Vorsorgeuntersuchung eingeladen und die Kosten von der Krankenkasse vergütet.

Brustkrebs in Schwangerschaft und Stillzeit – selten aber oft zu lange übersehen
Brustkrebs in der Schwangerschaft und in der Stillzeit sind selten. Dennoch sollten Veränderungen der Brust in dieser Zeit ernst genommen und adäquat abgeklärt werden. Denn: Je früher der Brustkrebs behandelt wird, desto grösser sind die Heilungsschancen.

Gemeinsam gegen Brustkrebs: Wertvolle Unterstützung der Angehörigen
Die Krebsliga widmet den InfoMonat Brustkrebs im Oktober 2012 den Angehörigen von Brustkrebspatientinnen. Bei einer Erkrankung ist die Unterstützung durch das nächste Umfeld von grosser Bedeutung. In diesem Sinn engagieren sich zum ersten Mal prominente Männer für die Brustkrebskampagne – an der Seite einer Frau, die ihnen nahe steht. Die Krebsliga lädt die Schweizer Bevölkerung ein, ein Zeichen der Solidarität zu setzen und mit eigener Muskelkraft eine virtuelle, 1000 Kilometer lange rosa Solidaritätsschleife zu schaffen.

Brustkrebs im Frühstadium: Strahlentherapie kann Brust langfristig erhalten
Bei älteren Frauen mit hormonabhängigem Brustkrebs im Frühstadium wird häufig nach der brusterhaltenden Operation auf die Strahlentherapie verzichtet - vorausgesetzt sie erhalten eine Hormontherapie. Eine Studienanalyse zeigt nun, dass - um die Brust langfristig zu erhalten - auf die Strahlentherapie auch bei den älteren Frauen nicht verzichtet werden sollte.

Brustzentren in Basel und St. Gallen mit Qualitätslabel ausgezeichnet
Vor rund zwei Jahren wurde das Projekt lanciert, nun ist ein Meilenstein erreicht: Die Krebsliga Schweiz (KLS) und die Schweizerische Gesellschaft für Senologie (SGS) zeichnen heute in Bern das Brustzentrum des Universitätsspitals Basel und das Brustzentrum St. Gallen (Kantonsspital St. Gallen / Spital Grabs) mit ihrem Qualitätslabel aus.

Bewegung als Präventionsmittel gegen Brustkrebs bestätigt
Studien haben bereits gezeigt, dass regelmässige körperliche Aktivitäten das Brustkrebsrisiko senken können. Eine aktuelle Datenanalyse zum Vergleich von gesunden Frauen mit Brustkrebspatientinnen belegt nun auch, dass bereits ein moderates körperliches Training den Frauen einen Nutzen bringt.

Brustkrebs: Nachtschicht erhöht Risiko um bis zu 30%
Ein Vergleich von 1‘250 Brustkrebspatientinnen und mit 1‘350 gesunden Frauen belegt, dass Nachtschichtarbeit das Brustkrebsrisiko um bis zu 30% erhöht. Die Studie untersuchte französische Krankenschwestern.

Brustkrebs: Die Früherkennung schützt nur bedingt vor dem Brustkrebstod
Ein Artikel im Schweizer ''Tagesanzeiger'' zeigt den Einfluss der Medien, die zu überstandenen Krebserkrankungen von Prominenten berichten. In vielen Fällen lägen bezüglich Früherkennung durch Mammographie aber Missverständnisse vor. Denn: Noch lange nicht jede Frau, bei der der Krebs dank Mammographie-Programm frühzeitig erkannt wurde, überlebt ihn auch, wie eine Studie belegt.

Brustkrebs heilen ist gut – vermeiden ist besser
Brustkrebs und Umwelteinflüsse“, die aktualisierte Broschüre zu vermeidbaren Umweltrisiken, ist gerade bei den beiden Organisationen Women in Europe for a Common Future e.V. (WECF) und dem Arbeitskreis Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e.V. (AKF) neu erschienen.

Bessere Risikoabschätzung für Brustkrebspatientinnen
Das Luzerner Kantonsspital (LUKS) verwendet seit Ende April 2012 einen neuen Test an Tumorgewebe. Er hilft, für Brustkrebspatientinnen die Gefahr der Entstehung von Metastasen abzuschätzen. Am LUKS ist dieser Genaktivitätstest schweizweit das erste Mal im Einsatz.

Brustkrebs ohne Metastasen: Fast 90% überleben mindestens fünf Jahre
Dank der modernen Brustkrebstherapie und der multidisziplinären Versorgung der Patientinnen, leben heute fast 90% noch nach 5 Jahren nach Brustkrebsdiagnose und nach über 10 Jahren lebten noch 86%, wie eine Studie belegt.

Mammografie-Screening: Häufiger kleine Tumore ohne Lymphknotenbefall gefunden
Im Jahr 2005 startete in Deutschland das Brustkrebsfrüherkennungsprogramm und seit 2009 ist das Programm flächendeckend. Seither finden Ärzte in bis zu 30% der Fälle kleine Tumore ohne Lymphknotenbefall. Das rettet Leben, sind die Experten überzeugt.

Kanton Bern erhält Kredit für Krebsregister
Bern gehörte zu den wenigen Kantonen, die noch kein Register mit Daten zu Tumorerkrankungen und tumorbedingten Todesfällen führen. Bis heute. Jetzt hat der Grosse Rat einen Kredit für den Aufbau und die Durchführung von 6.7 Mio. Franken für die nächsten 6 Jahre zugesprochen bekommen.

Mammographie: Zunehmend harmlose Tumoren aufgespürt
Seit der Einführung des Brustkrebs-Früherkennungsprogramms in den USA werden mittels Mammographie immer häufiger Tumore mit einem sehr geringen Risiko zu metastasieren gefunden. Die Rate solcher sogenannten "low risk" Tumore ist insbesondere bei Frauen nach den Wechseljahren um bis zu 30% gestiegen, schreiben Amerikanische Brustkrebs-Experten.

 
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