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Sie sind hier: Fokus » Chronische myeloische Leukämie (CML) » Diagnose/ Untersuchungen 24. April 2014
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Chronische myeloische Leukämie (CML): Diagnose, Untersuchungen

Erhebung der
Krankengeschichte

 
Da Symptome in der chronischen Phase lange Zeit ausbleiben, ist die Diagnose der CML meistens ein Zufallsbefund.

 

Bei über 50-jährigen Menschen mit Leistungsminderung, Müdigkeit oder Nachtschweiss muss neben einer Reihe anderer und häufigerer Erkrankungen auch an eine CML gedacht werden. Eine entsprechende Blutuntersuchung erhärtet den CML-Verdacht oder schliesst eine CML aus.

 

Bei Verdacht auf Blutkrebs respektive einer CML, wird der Arzt eine ausführliche Krankengeschichte aufnehmen. Darauf folgt eine gründliche körperliche Untersuchung sowie einige Zusatzuntersuchungen.

 

>> Checkliste für Gespräch mit dem behandelnden Arzt


Folgende Abklärungen helfen dem Arzt, die Diagnose CML zu stellen:

  • Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) unter Einbezug der Symptome, Vorerkrankungen, Medikamente, Leistungsfähigkeit, des Nikotinkonsums, der sozialen Aspekte und der Familienplanung
  • Körperliche Untersuchung: Grösse, Gewicht, Bauchuntersuchung (Milz-/Lebergrösse, allenfalls durch Ultraschall), Herz-, Leber-, Nierenbefunde
  • Blutuntersuchung: Blutbild mit Differenzierung (d.h. Unterscheidung der verschiedenen Typen von weissen Blutkörperchen), Enzymbestimmungen zur Beurteilung der Funktion von Leber, Nieren und anderer Organe
  • Knochenmarkspunktion: Nachweis von Leukämiezellen im Knochenmark; Suche nach dem Philadelphia-Chromosom (siehe Ursache); Suche nach anderen Genveränderungen; Molekulardiagnostik (genaue Untersuchung der Genveränderungen – insbesondere des BCR-ABL Gens - durch PCR)
  • Vor der Therapie mit Tyrosinkinasehemmern werden Herzuntersuchungen empfohlen (EKG, Ultraschall)
  • Bei jüngeren Patienten, wenn eine Transplantation in Frage kommt: Suche nach den sogenannten HLA-Merkmalen beim Patienten und potentiellen Spendern. (siehe auch Knochenmarktransplantation)

Anhand der verschiedenen Befunde eruiert der Arzt, in welcher Krankheitsphase sich der Betroffene befindet. Dabei spielt vor allem der prozentuale Anteil der unreifen Zellen im Blut (Blasten) eine Rolle.

 

Blutbild links normal rechts CML

Blutbild links normal
Blutbild rechts CML

 

Untersuchungen zur Beurteilung der Therapiewirkung

Vor, während und nach der Therapie werden immer wieder Untersuchungen des Blutes und des Knochenmarks notwendig, um die Krankheit zu überwachen und das Ansprechen auf die Therapie zu beurteilen.

 

Beim Therapieansprechen unterscheidet man drei verschiedene Stufen des Ansprechens, was für die Prognose eine wichtige Bedeutung hat (siehe Therapieansprechen unter Behandlung):

  • Die Auswirkung der Behandlung auf die Zellen im Blut (hämatologisches Ansprechen)
  • Die Auswirkung der Behandlung auf die Nachweisbarkeit des Philadelphia-Chromosoms
  • Die Auswirkung der Behandlung auf die Genveränderung BCR-ABL in den Leukämie-Zellen

Die Blutentnahme unterscheidet sich nicht von einer ganz normalen Blutentnahme, wie sie zum Beispiel zur Kontrolle von Entzündungszeichen gemacht wird.

 

Bei der Knochenmarkuntersuchung verabreicht der Arzt eine lokale Anästhesie über dem Kreuzbein am unteren Ende des Rückens - das Gewebe wird dadurch unempfindlich. Danach wird mit einer dickeren Nadel durch den Knochen gestochen und Knochenmark entnommen.

 

Das Knochenmark wird dann auf Leukämiezellen und genetische Veränderungen hin untersucht - mittels histologischer und molekulargenetischer Tests.

Mediscope
 
06.01.2011 - Dr. Daniel Desalmand, dzu
 
 
 

 


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