Eisenmangel bei Kindern, Jugendlichen und im Alter
Genügend Eisen für die Entwicklung
Kinder und Jugendliche haben durch ihr Wachstum einen erhöhten Eisenbedarf.
Ein Eisenmangel tritt bei durchschnittlich 14.4% der 1-2-jährigen Kinder, 3.7% der 3-5-jährigen Kinder und bei 9.3% der 12-19-jährigen Jugendlichen auf. Eine ausreichende Eisenzufuhr ist also vor allem bei Kleinkindern – insbesondere bei Frühgeborenen – und in der Pubertät für eine normale körperliche und psychische Entwicklung notwendig.
Auch im höheren Alter nimmt die Häufigkeit des Eisenmangels zu. Einerseits ist eine verminderte Zufuhr wegen häufig reduziertem Appetit, sozialem Rückzug oder Problemen mit der Essensaufnahme daran schuld; andererseits liegen häufig chronische Erkrankungen, welche mit einer gestörten Eisenaufnahme im Darm oder einem erhöhten Eisenverlust einhergehen, vor (siehe Eisenmangel und chronische Darmerkrankungen).