Die Blutarmut ist eine häufige Begleiterscheinung von Krebserkrankungen. Im Verlauf einer Chemotherapie entwickeln rund 63% eine Anämie. Die Blutbildung im Knochenmark kann dabei entweder durch den Tumor selbst oder durch Medikamente vermindert sein.
Die Beeinträchtigung der Lebensqualität von Krebspatienten durch eine Anämie ist oft schwerwiegend. Eine Anämie (Blutarmut) mit Eisenmangel kann durch intravenöse Eisengaben, meist in Kombination mit Erythropoetin (EPO), behandelt werden.
Die Eisenzufuhr in Form von Tabletten ist in diesen Fällen meist unwirksam, deshalb wird die intravenöse Verabreichung von Eisen empfohlen.