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Sie sind hier: Fokus » Eisenmangel » Risikogruppen 21. Mai 2012
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Eisenmangel und Anämie bei chronischem Nierenversagen

Nieren Anatomie
Eisenmangel durch
chronisches Nierenleiden
 
Häufigste Ursachen für ein chronisches Nierenversagen sind Bluthochdruck, Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) und Entzündung der Nierenkörperchen.

 

Etwas seltener sind chronische Infektionen, Verlegung der Harnwege durch Steine oder Autoimmunkrankheiten für die eingeschränkte Nierenfunktion verantwortlich. Im Frühstadium der chronischen Nierenerkrankung leidet ca. jeder Vierte an einer Blutarmut, bei Nierenversagen im Endstadium fast alle. Die Blutarmut aufgrund von chronischen Nierenkrankheiten geht wegen der erhöhten Pumpleistung des Herzens mit einem erhöhten Risiko für Herzkreislaufkrankheiten einher.

 

Wenn bei Nierenpatienten zusätzlich zur Blutarmut ein Eisenmangel besteht, ist dieser – genau wie bei Krebspatienten - mit Eisenpräparaten zu behandeln. Die Eisenzufuhr in Form von Tabletten ist in diesen Fällen ebenfalls meist unwirksam, deshalb wird die intravenöse Verabreichung von Eisen empfohlen.

 
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