Eizellvorsorge – Moderne Familienplanung
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Karriere und
Familienplanung?
Das geht! |
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In der heutigen modernen Arbeits- und Lebenswelt entscheiden immer mehr Frauen oder Paare, dass sie zwar dereinst Kinder haben möchten, aber nicht in so jungen Jahren wie noch ihre Eltern.
Zunächst stehen die Ausbildung und dann die Karriere auf dem Plan. Im besten biologischen Alter der Frau zum Kinderbekommen gibt es deshalb häufig Überlappungen mit Ausbildung und Beruf.
Ein weiterer Grund für eine Fertilitätsvorsorge kann die fehlende Zeit für die Partnersuche oder das Fehlen des richtigen künftigen Kindsvaters sein.
Das sind wichtige Gründe, warum junge Frauen sich heute durch eine persönliche Eizellvorsorge eine spätere Schwangerschaft ''sichern''. Andere Gründe für eine Eizellvorsorge können chronische Krankheiten (z.B. Gefährdung der Fruchtbarkeit durch eine Krebserkrankung) oder eine familiäre Prädisposition für eine frühe Menopause (zum Beispiel vor dem 35. Lebensjahr) sein.
Mehr dazu unter Kinderwunsch >> sowie unter Unfruchtbarkeit >>
Was genau ist eine Eizellvorsorge?
Eine Eizellvorsorge ist nichts anderes als eine frühzeitige Fertilitätsvorsorge, welche es der Frau erlaubt, eigene Eizellen zu einem biologisch günstigen Zeitpunkt zu entnehmen und sie mit einem sicheren Verfahren für eine spätere Schwangerschaft aufzubewahren. Zu einem für die Frau oder das Paar günstigen Zeitpunkt, kann sich die Frau ihre eigenen Eizellen wieder befruchten und einsetzen lassen und so ein Kind bekommen.
Die Eizell-Konservierung ist eine moderne Option zum Erhalt der eigenen Fruchtbarkeit, damit die Frau später – zum Beispiel auf Grund einer Krankheit - nicht auf eine Eizellspende angewiesen sein wird.
Wie genau geschieht die Eizellvorsorge?
Die in diesem Fokus vorgestellte Methode beruht auf dem schnellen Einfrieren der eigenen, biologisch optimalen Eizellen. Man nennt die Methode auch Kryokonservierung ("kryo" griechisch für Kälte) oder Vitrifizierung „im Glas stattfindend)).
Mehr dazu unter Eizell-Konservierung >>
Was heisst biologisch optimal?
Zum Zeitpunkt der Entnahme sollte die Frau idealerweise nicht älter als 35 Jahre alt sein. Nach Entnahme der Eizellen werden diese in einem modernen, sicheren und schonenden Verfahren bei minus 190 Grad eingefroren. Damit wird der natürliche Alterungsprozess der Eizelle gestoppt - die Eizelle wird sozusagen in einen Dauerschlaf versetzt und kann zum gewünschten Zeitpunkt wieder erweckt, das heisst aufgetaut und mit dem Samen des zukünftigen Vaters befruchtet werden.
Alle gesunden Frauen, im fortpflanzungsfähigen Alter können eine Eizellvorsorge vornehmen. Aber: Je jünger die Eizellen eingefroren werden, desto wahrscheinlicher gelingt eine spätere Befruchtung für eine Schwangerschaft. Das ist das Ergebnis jahrerlanger Erforschung dieser Methode zur Fruchtbarkeitsvorsorge. Eine Studie der McGill University im Jahr 2008 hat ergeben, dass das rasche Einfrieren mit diesem neuen Verfahren zur Lagerung menschlicher Eizellen, genau so sicher ist wie die Verwendung nicht tiefgefrorener, frischer Eizelln.
Zusammengefasst: Mit der Eizellvorsorge kann der Kinderwunsch zum jeweils besten Zeitpunkt in Erfüllung gehen. Höchste klinische und ethische Standards gepaart mit jahrzehntelanger Erfahrung auf dem Gebiet der Fortpflanzungsmedizin gibt den Frauen die nötige Sicherheit.
Lesen Sie dazu auch das Experteninterview >>
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| 22.09.2011 - Mit freundlicher Unterstützung von Ovita |
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