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Sie sind hier: Fokus » Eizellvorsorge » Fragen und Anworten 21. Mai 2012
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Eizellvorsorge:  Häufige Fragen und Antworten

 

Was ist Kryokonservierung?

Das Einfrieren von lebenden Zellen. Kryos ist griechisch und bedeutet Frost, Eis.

 
 

Wie lange können Eizellen eingefroren werden?

Die Eizellen werden bei mehr als minus 190 Grad Celsius gelagert. Deshalb halten sie sich theoretisch unbegrenzt lange.

 
 

Wo werden die Eizellen gelagert?

Wenn immer möglich und gewünscht werden die Zellen zur Sicherheit an zwei unterschiedlichen Standorten aufbewahrt, die jeweils höchste Qualitäts- und Sicherheitskriterien erfüllen.

 
 

Kann das Einfrieren die Qualität der Zelle beeinträchtigen?

Eizellen sind sehr empfindlich, daher ist eine spezielle Tiefgefriertechnik nötig. Die von uns entwickelte und patentierte Technik (Vitrisafe®) garantiert eine besonders schonende Behandlung der Eizelle.

 
 

Ist das Risiko einer Behinderung des Kindes aufgrund einer Eizellvorsorge gross?

Nein, es wurden schon viele Kinder weltweit nach Befruchtung von tiefgefrorenen Eizellen geboren, ohne dass ein Unterschied in deren Gesundheit zu beobachten ist.

 
 

Wie lange kann sich eine Frau eine befruchtete Eizelle einsetzen lassen?

Theoretisch ist eine Schwangerschaft auch nach Eintritt der Wechseljahre möglich. Wir empfehlen aber eine Schwangerschaft nur bis zu einem Alter von 45 bis maximal 50 Jahren.

 
 

Warum Eizellvorsorge?

Frauen wünschen sich heute aus verschiedenen Gründen immer später ein Kind. Frauen wollen ihre Ausbildung forcieren oder haben noch nicht den richtigen Mann gefunden. Immer häufiger fühlen sich Frauen erst dann reif für ein Kind, wenn die biologische Uhr schon tickt oder fast schon abgelaufen ist. Die Wahrscheinlichkeit, ein gesundes Baby zu bekommen, hängt vom Alter der Frau ab und beginnt mit dem 31. Lebensjahr zu sinken. Mit dem 35. Lebensjahr hat eine Frau nur noch die Hälfte der Chance auf die Geburt eines Kindes im Vergleich zu einer Frau im Alter von 25 Jahren. Mit der heutigen Lebenserwartung ist es auch nicht mehr gerechtfertigt zu behaupten, dass eine Frau um das 45. Lebensjahr „zu alt“ für eine Schwangerschaft oder für das Aufziehen eines Kindes ist.

 
 

Was spricht noch für eine Eizellvorsorge?

Die Eizell-Konservierung ist eine Option zum Erhalt der Fruchtbarkeit

  • Bei Frauen, die aufgrund hoher Umweltbelastungen (Arbeit mit chemischen Substanzen, Teer–Lackstoffen, Röntgen-Strahlen, in Raucherlokalen etc.) mit chronischer Schädigung der Eizellen rechnen müssen.
  • Bei Hochleistungssportlerinnen.
  • Vor Operationen am Eierstock, bei denen Teile des Eierstocks entfernt werden müssen (Ovarial-Zysten, Endometriosen etc).
  • Bei der Behandlung von Erkrankungen, welche die Eierstöcke in Mitleidenschaft ziehen (z.B.: Hepatitis, Autoimmun-Erkrankungen).
  • Bei bestimmten genetischen / autoimmunen Anlagen: Turner-Syndrom, Lupus Erythematodes, Galaktosämie, Myasthenia gravis, Addinson`s Disease, Diabetes Mellitus (IDDM).
  • Bei familiär bedingten Anlagen, z.B. vorzeitige Menopause.
  • Bei Krebs-Erkrankungen, bei denen durch Chemotherapie, Strahlentherapie oder Entfernung der Eierstöcke die Eizellen zerstört werden oder verloren gehen (mehr als 50.000 Frauen im „reproduktionsfähigen Alter“ erkranken alleine in den USA jedes Jahr an Krebs).

 
 

Wie viele Eizellen sollen eingelagert werden?

Wir empfehlen das Einlagern von 10-30 Eizellen.
 
 

Wie hoch sind die Erfolgschancen?

Das Tiefgefrieren von Eizellen mit unserer patentierten Technologie (Vitrisafe®) zeigt nach dem Auftauen un dder Befruchtung mit dem Samen des Partners, vergleichbare Schwangerschaftsraten, wie mit frischen Eizellen. Das Tiefgefrieren von Eizellen wird als sichere Methode angesehen und auch von internationalen Gremien wie der American Society of Reproductive Medicine immer mehr propagiert.

 

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24.09.2011 - Mit freundlicher Unterstützung von Ovita
 
 
 

 



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