Eizellvorsorge: Sicherheit und Schwangerschaftsquote
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Eizelllagerung |
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Fragen, die natürlich immer wieder von den Frauen an die Experten gerichtet werden, sind die nach der Sicherheit sowie nach den Erfolgsquoten einer Eizelll-Kryokonservierung mit anschliessender künstlicher Befruchtung (IVF).
Sichere Lagerung der Eizellen
Eizellen sind sehr empfindlich. Mit dem modernen Tiefgefrierverfahren mit Vitrisafe®, welches die höchsten Sicherheitsanforderungen einhält, bekommen die Eizellen ein besonders schonendes Konservierungsverfahren. Und: Bei minus 190 Grad halten sich die Eizellen jahrelang, theoretisch sogar unbegrenzt.
Aus Sicherheitsgründen werden die entnommenen Eizellen wann immer möglich in zwei verschiedenen Tiefkühlbehältern, an zwei verschiedenen Orten gelagert.
Die Frage zur Gesundheit eines nach dieser Methode entstandenen Kindes beantworten die Experten so: Weltweit wurden viele Kinder so gezeugt und es war kein Unterschied hinsichtlich der Gesundheit der Kindes zu einer natürlichen Befruchtung festzustellen.
Sicherheit für das Kind
Wissenschaftler der Britischen McGill University wiesen bei 200 untersuchten Kindern, welche nach diesem Verfahren gezeugt wurden, eine Geburtsfehler-Rate von 2.5% nach. Dieser Wert stimmt in etwa mit den Raten bei natürlichen Schwangerschaften und bei anderen Verfahren zur künstlichen Befruchtung überein.
Schwangerschaft nach Eizellvorsorge
Nach vielen Jahren Entwicklung, Erforschung und Erfahrung ist für die Experten nach wie vor das folgende Credo am Wichtigsten: Je jünger die Frau bei der Eizellentnahme ist, desto sicherer und häufiger resultiert die anschliessende Befruchtung in einer erfolgreichen Schwangerschaft. Da die jungen entnommenen Eizellen wie oben beschrieben, jahrelang aufbewahrt werden können, ist es rein theoretisch natürlich möglich auch nach den Wechseljahren noch ein Kind zu bekommen. Empfohlen wird von den Experten allerdings eine Schwangerschaft bis zum ca. 45. Lebensjahr anzustreben.
Hohe Schwangerschafts- und Geburtenrate bei jungen Frauen
Die Injektion vonEizellen einer Frau, welche bei der Eizellentnahme unter 35-jährig ist, resultiert zu über 95% in einer Befruchtung (d.h. Nachweis des männlichen und weiblichen Zellkerns (Vorkerns) in der Eizelle. Die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Geburt liegt bei ca. 60%. Bei 10 eingefrorenen Eizellen könnte die Frau demnach etwa Kinder entbinden.
Diese Chancen sinken bei einer Eizellentnahme nach dem 35. Lebensalter rapide: Bei einer 38-jährigen Frau resultiert die Befruchtung mit gleichen Techniken nur noch in 50% der Fälle in einer Schwangerschaft und die Wahrscheinlichkeit für eine erfolgreiche Geburt liegt noch bei ca.40%; bei einer Frau über 40 liegt die Schwangerschaftsrate dann noch bei 35% und die Geburtenrate bei ca. 15%.
Jungen Frauen ist daher geraten ihre Eizellvorsorge spätestens mit 30 definitiv zu überdenken. Der optimale Zeitpunkt für eine Eizellentnahme liegt bei einer gesunden Frau zwischen 25 und 35 Jahren.
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| 22.09.2011 - Mit freundlicher Unterstützung von Ovita |
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