Was sind Essstörungen?
Essstörungen sind vorwiegend ein Problem von Mädchen und Frauen. Bei jungen Männern ist das Problem aber auch zunehmend. Grundsätzlich unterscheidet man drei Formen von Ess-Störungen: Magersucht (Anorexie), Ess-Brechsucht (Bulimie) und Ess-Sucht (Binge Eating Disorder).
Die Übergänge zwischen den Krankheitsformen sind fliessend. Die Symptome mischen sich häufig, sodass Krankheitsformen entstehen, welche unter dem Begriff EDNOS zusammengefasst werden: „Eating Disorders Not Otherwise Specified“ oder auf Deutsch „Nicht näher bezeichnete Essstörungen“. Darunter fällt auch die Binge- Eating Disorder.
Charakteristisch für diese Essstörung sind Episoden von Essanfällen mit Verschlingen grosser Nahrungsmengen ohne regelmässig angewandte Massnahmen, welche einer Gewichtszunahme entgegenwirken würden. Ein grosser Teil adipöser Menschen leidet an dieser Art von Essstörung.
Seit einiger Zeit wird viel über ein neues Phänomen mit Namen Orthorexia nervosa geschrieben. Dabei handelt es sich um den Zwang, möglichst gesund zu essen. Ob dies eine Essstörung oder eher eine Marotte ist, darüber streiten sich die Experten.
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| mediscope - rsu |
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| 21.9.2004 |
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