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Sie sind hier: Fokus » Fussgesundheit » Fusspflege 11. Februar 2012
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Fusspflege - Die Voraussetzung für gesunde Füsse

Gepflegte Füsse
tun nicht weh

Mal im Ernst: die Bedeutung unserer Füsse für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit wird uns doch meist erst dann bewusst, wenn Probleme auftreten.

 

Die richtigen Schuhe sind das Eine, ein Verwöhnprogramm und die richtige Pflege das Andere. Wie Sie das machen können, zeigen wir Ihnen im folgenden Abschnitt.

 

 

 

Massagen

Die Füsse sind die Basis unseres Bewegungsapparats, sie halten uns im Gleichgewicht und sind wichtige “Knotenpunkte” an den Extremitäten unseres Körpers.

 

Vor allem in der chinesischen und indischen Medizin wird dieser Erkenntnis grosse Aufmerksamkeit gewidmet. Hier geht man davon aus, dass an den verschiedenen Zonen des Fusses – Fusssohle, -rücken und Zehen – Entsprechungen und Verbindungen zu allen Körperorganen bestehen.

 

Durch gezielte Massage dieser “Reflexzonen” werden diese in bestimmter Weise stimuliert und im Sinne des Heilungsprozesses positiv beeinflusst. Ähnlich sind den Chinesen schon seit Jahrtausenden die Fusspunkte für ihre Akupressurmethode in der Heilpraxis bekannt. Und auch Pfarrer Kneipp blieb nicht verborgen, dass viele Krankheiten mit den Füssen zusammenhängen.

 

Bäder und Co

Die Füsse haben gleich viele Schweissdrüsen wie unsere Hände und werden dennoch nicht so oft gewaschen wie die Hände. Dabei sind sie von morgens früh bis abends spät in Schuhe eingezwängt. Dazu noch oft in Billigschuhen aus Synthetikmaterial, in denen vor allem das feuchte, sauerstoffarme Klima der beste Nährboden für Pilze und Hautkrankheiten ist.

 

Zentraler Bestandteil der Fusspflege sind daher regelmässige, 10- bis 15-minütige Fussbäder.

 

Solche Bäder

  • sind die ideale Vorbereitung für anschliessende Nagelpflege oder Fussmassage.
  • haben eine erfrischend-belebende Wirkung (bei kühleren Wassertemperaturen und eventuell entsprechendem Badezusatz, z.B. mit Salbei- oder Arnikaextrakten).
  • machen die Haut wieder geschmeidig und fördern die Durchblutung.

 

Hygiene

Um Schweissbildung und dem beinahe allgegenwärtigen Fusspilz vorzubeugen, ist Hygiene oberstes Gebot:

 

  • Wechseln Sie an heissen Tagen öfters die Schuhe und sorgen Sie für höchstmögliche Luftzufuhr. Tipp: Laufen Sie barfuss, so oft Sie können. Übringens: auch unter dem Schreibtisch geht das wunderbar und ist laut Knigge erlaubt!
  • Verschwitzte Schuhe sollten sorgfältig gereinigt und gut ausgelüftet werden.
  • Nach dem Waschen müssen die Füsse gut abgetrocknet werden, besonders zwischen den Zehen. Feuchtigkeit begünstigt das Pilzwachstum.
  • Wenn Sie anfällig sind für Fusspilzbefall benützen Sie keine fremden Handtücher oder Schuhe.
  • Tragen Sie Socken und Strümpfe aus natürlichen Materialien – am besten aus reiner Baumwolle, Seide oder Wolle. Wechseln Sie diese häufig und waschen Sie sie bei höchstmöglichen Temperaturen.
  • Tragen Sie so oft wie möglich offene Schuhe mit einem guten Fussbett.

 

Wellness für die Füsse

Gönnen Sie Ihren Füssen ab und zu eine Erholungsphase! Dazu gehört:

  • Tragen Sie unbequeme Schuhe nur selten und nie für lange Zeit.
  • Barfussgehen: Viel Luft und Sonne sind eine Wohltat für jeden Fuss. Auf weichen Unterlagen (Sand, Gras) können sich Füsse wunderbar entspannen.
  • Denken Sie ab und zu an Gymnastik!  Hier geht’s zum Fusstraining.
  • Auch Abhärtung, z. B. nach der Kneipp’schen Methode (Wassertreten, Güsse), tut (nicht nur) den Füssen gut.

 

Diabetiker und ihre Füsse

Vor allem Diabetiker sollten ihren Füssen erhöhte Aufmerksamkeit widmen:

  • Sorgfältige Pflege und Eincremen  und der regelmässige Besuch bei der Podologin sind ein Muss.
  • Unbedingt zu vermeiden sind Verletzungen, z. B. durch unsachgemässe Nagelpflege oder durch Barfussgehen.
  • Durchblutungsfördernde Massnahmen wie Gymnastik, Bewegung und leichte Massagen zeigen eine positive Wirkung.

 
Mediscope - dzu
 
09.06.2004
 
 
 




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