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Die Forscher analysierten dazu Daten von 235.613 Frauen von fünf Ländern (Finnland, Grossbritannien, Italien, den Niederlanden und Schweden ), welche im Abstand von zwei Jahren sich mindestens zwei HPV-Tests unterzogen hatten.
Der Test diente der Auffindung von Zellveränderungen als Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs.
Die Forscher ermittelten sehr viele mögliche Fehlerquellen in den Studien, was die Aussagekraft der Ergebnisse einschränkt. Dennoch fanden die Analysten Anhaltspunkte dafür, dass dank dem HPV-Test Krebsvorstufen von Gebärmutterhalskrebs früher erkannt, eine entsprechende Behandlung rechtzeitig gestartet werden kann und Gebärmutterhalskrebs in der Folge seltener auftritt.
Empfehlungen dafür, dass der HPV-Test nun als Routineuntersuchung eingeführt werden soll, können die Forscher dennoch nicht abgeben. Dafür brauche es noch mehr und genauere Studien, auch was das Alter der Teilnehmerinnen sowie der zeitliche Abstand der Untersuchungen betrifft.
Zurzeit wird Deutschland jährlich – in der Schweiz ebenfalls – eine Zelluntersuchung aus einem Schleimhautabstrich (Pap-Test) vom Gebärmutterhals (Zervix) empfohlen. HPV-Tests werden nicht als Routinetests gemacht.
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