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Sie sind hier: Fokus » Gebärmutterhalskrebs/ Genitalwarzen 02. September 2010
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Junge Frauen
Gebärmutterhalskrebs/
Genitalwarzen
 

In der Schweiz erkranken jedes Jahr mehr als 300 – meist jüngere - Frauen an Gebärmutterhalskrebs; etwa 90 sterben daran.

Für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs wird das humane Papilloma-Virus, kurz HPV genannt, verantwortlich gemacht. Bei den meisten Betroffenen bleibt die Infektion unbemerkt, verschwindet wieder oder bleibt im Körper, ohne grossen Schaden anzurichten.
 
Durch einige Virentypen – es gibt etwa 100 eng miteinander verwandte HP-Virustypen – entstehen Warzen (sogenannte Feigwarzen oder Kondylome) im Genitalbereich. Die Viren werden meist durch Sexual-  oder durch sonstigen intimen Körperkontakt übertragen.


Hochrisiko-Typen des Virus können zur Entartung von Zellen der Gebärmutterhals-Schleimhaut führen, wodurch nach Jahren Krebs entstehen kann.
 
Revolutionäre Krebsvorbeugung

Bösartige Veränderungen am Gebärmutterhals (Zervix) können durch den Frauenarzt frühzeitig erkannt werden. Die rechtzeitige Entdeckung solcher Schleimhautveränderungen durch den Gynäkologen kann lebensrettend sein.

 

Seit Januar 2007 ist auch in der Schweiz eine weitere, bei Krebs einmalige Vorbeugemassnahme möglich: die Impfung gegen  4 HPV-Virustypen. Der Impfstoff schützt sowohl gegen Vorstufen des Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom) wie auch gegen Genitalwarzen.

 

In diesem Fokus werden die Krankheitsbilder Gebärmutterhalskrebs und Genitalwarzen vertieft und verständlich erklärt. Das Schwergewicht liegt auf folgenden Themen: Übertragung des Virus, Diagnosestellung des Arztes, Behandlung einer HPV-Infektion sowie Vorbeugungsmöglichkeiten.
 
In der Rubrik Fragen/Antworten werden Fakten und Meinungen erläutert, in der Hoffnung, einige Vorurteile im Zusammenhang mit der HPV-Infektion abzubauen. Die Informationen zur Vorbeugung sollen über die Dringlichkeit der Krebs-Vorsorge und Krebsvorbeugung aufklären.

 

 

 

 


 
Aktuell

HPV-Impfstoff: Studie an Männern belegt sehr gute Wirksamkeit
Eine Studie, welche am AIDS Kongress 2010 in Wien vorgestellt wurde, hat sich mit der Wirkung des HPV-Impfstoffs, der unter anderem gegen Genitalwarzen wirkt, befasst. Ergebnis: Der quadrivalente Impfstoff wirkt so gut, dass die Kontrollgruppe, die nur Placebo erhielt, nach drei Jahren ebenfalls die echte Impfung bekam.

Vierjahres-Studie belegt Wirkung der HPV-Impfung
Forscher untersuchten während vier Jahren die Wirkung des quadrivalenten HVP-Impfstoffs: Es zeigte sich, dass der Impfstoff zuverlässig gegen Genitalwarzen sowie die Neuentstehung von Tumoren am Gebärmutterhals, an der Scheide sowie an den Schamlippen schützt.

Gebärmutterhalskrebs: Mittel zur Vorbeugung und Behandlung für alle Frauen
Die Bereitstellung der notwendigen Mittel zur Prävention von Gebärmutterhalskrebs müsse für alle Frauen und Mädchen weltweit im gleichen Mass zur Verfügung stehen, dies fordern verschiedene Organisationen auf dem Gebiet der Frauengesundheit an der ersten WOMEN DELIVER-Konferenz.

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Ratgeber

Informationen zu Gebärmutterhalskrebs und Genitalwarzen
Infektion sexuell übertragbarer Krankheiten; Arten der Erreger ; Folgen einer Infektion; Behandlungsmöglichkeiten und Möglichkeiten der Prävention.

Gebärmutterhalskrebs - Vorbeugen durch Impfung
Übersicht, Fakten zur Entstehung von Gebärmutterhalskrebs, Verbreitung des Humanen Papillomavirus (HPV), Übertragung und Infektionen, Schutz durch Impfung.

Ausgewählte Themen der Gynäkologie für Jugendliche
Die inneren Geschlechtsorgane der Frau; Monatsblutung: Entstehung,Beschwerden; Verhütungsmethoden; Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt; Prävention sexuell übertragbarer Krankheitn; die HPV-Impfung

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Gebärmutterhals-krebs/HPV-Impfung

 HPV Impfung Infos BAG

Informationen und Empfehlungen zur Impfung

vom Bundesamt für Gesundheit (BAG, up date 2008)

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Broschüren zu Gynäkologie, HPV-Impfung, Gebärmutter-halskrebs speziell für Mädchen und junge Frauen.

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Der Fokus
"Gebärmutterhalskrebs/
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