Haaraufbau: Vom Wachstum bis zum Ausfallen der Haare
Die Wachstumsphase
Während dieser Phase wächst das Haar durch Teilung der Haarzellen. Ungefähr 80% der Kopfhaare befinden sich jeweils in dieser Phase. Es ist die längste im Zyklus der Kopfhaare (ca. 2-5 Jahre). Je länger die Wachstumsphase dauert, desto länger wächst in dieser Zeit auch das Haar. Beim Menschen beträgt die Wachstumsgeschwindigkeit ca. 1cm im Monat.
Die Übergangsphase oder Rückbildungsphase
Nur ca. 14 Tage dauert diese und ist die kürzeste aller Phasen. Nur ein kleiner Anteil der Haarfollikel befindet sich gleichzeitig darin. Während der Übergangsphase schrumpft der Haarfollikel, dabei wird er hochgerückt und liegt jetzt dicht unterhalb der Talgdrüse an der Hautoberfläche. Das Haar wird aufgrund der nun angenommenen Form Kolbenhaar genannt. Es hat die maximale Länge erreicht und wächst jetzt nicht mehr.
Die Ruhephase
Sie folgt der Übergangsphase. In dieser letzten Phase (ca. 3 Monate später) wird das Kolbenhaar vom nachwachsenden, neuen Haar ausgestossen: Ein neuer Zyklus beginnt. Die Dauer eines Haarzyklus variiert je nach Lebensalter und Körperregion. Davon abhängig sind auch Länge und Dicke der Haare.
Es ist also ganz natürlich, Haare zu verlieren. Im normalen Haarzyklus wächst das Haar, ruht und fällt aus, damit neue Haare nachwachsen können. Pro Tag fallen bei normalem Haarbestand durchschnittlich 50 -100 Kopfhaare aus - sind es mehr, kann der Zyklus gestört sein.
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| 13.05.2004 - dzu |
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