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Sie sind hier: Fokus » Haut-/Sonnenschutz 10. Februar 2012
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Sommer-Grippe – Vorbeugetipps
 
Endlich Sommer, und dann das: die Nase läuft, ein Husten stellt sich ein, man hat Durchfall oder es ist einem übel - Zeichen einer sogenannten ''Sommergrippe''. Hier ein paar Tipps, wie Sie sich ein Stück weit schützen können.

Schnupfen
 

Stress schwächt das Immunsystem, das weiss man. Auch zu viel Sonne ist Stress für den Körper. Deshalb erkranken viele Menschen gerade in der vielleicht schönsten Jahreszeit, an der „Sommergrippe“.

 

Dabei handelt sich um einen Angriff von Erkältungsviren und nicht um die gefürchteten Influenza-Grippeviren im Winter. Was selbstverständlich nicht weniger lästig ist.

 

Sommergrippe – wie kommt es dazu?

Erkältungsviren werden (wie die Influenzaviren auch) durch Tröpfcheninfektion übertragen - also beim Sprechen, Husten oder Niesen. Besonders gross ist die Ansteckungsgefahr in Menschenansammlungen, Freibädern oder im öffentlichen Verkehr. Besonders eine trockene Mund- und Rachenschleimhaut macht den Körper anfälliger. 

 

Zugluft, starke Temperaturschwankungen – z.B. durch Kühlanlagen in Gebäuden und Autos, offenen Fenstern beim Fahren – kühlen den erhitzten Körper schnell ab und trocknen die Schleimhäute aus. Ideale Bedingungen für die Viren. Aber auch happige Temperaturunterschiede auf Urlaubsreisen bedeuten ziemlichen Stress für den Körper, das geschwächte Immunsystem hat keine Chance mehr, die Erkältungsviren zu bekämpfen, man wird krank.

 

Was sind die Beschwerden?

Die Beschwerden sind vielfältig und reichen von leichtem Schnupfen, Husten und Gliederschmerzen bis hin zu Fieber, Erbrechen oder Durchfall. Besonders die Nasenschleimhäute sind gefährdet: Klimaanlagen trocknen beispielsweise die Nasenschleimhäute zusätzlich aus und bieten Erregern ideale Bedingungen. Die Nase läuft, die Bronchien werden ebenfalls trocken und der Körper wehrt sich dagegen mit Husten.

 

Vorbeugetipps gegen die Sommer-Grippe

  • Thermostat der Kühlanlagen gemässigt einstellen, d.h. der Temperaturunterschied zur Aussenluft sollte nicht zu gross sein (nicht mehr als 5-6° Celsius). Ausserdem: Kühlanlagen sind "Bakterienschleudern".
  • Direkte Zugluft vermeiden.
  • Eiskalte Getränke vermeiden (kühlen die Schleimhäute ebenfalls aus) 
  • Ausreichende Flüssigkeitszufuhr, mindestens 2-3 Liter pro Tag, in Form von leichten Suppen, Tees oder Wasser (hält die Schleimhäute feucht).
  • Leichte luftige Kleidung während des Tages, aber nicht mit nasser oder durchschwitzter Kleidung herumlaufen. Kleider im "Zwiebellook" sind gerade bei kühleren Sommerabenden ratsam - bei Bedarf kann man schnell mal etwas aus- oder wieder anziehen.
  • Nach dem Sonnenbad: der erhitzte Körper braucht abends Wärme, also rechtzeitig etwas überziehen.
  • Regelmässige Bewegung – am besten morgens früh oder später am Abend – ausreichend Schlaf und Entspannung, stärken das Immunsystem.
  • Eine gesunde, ausgewogene Ernährung unterstützt das Immunsystem; frische Früchte oder frisch gepresste Säfte geben einen zusätzlichen Vitaminkick.

 

 


 


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02.07.2010 - dzu


 

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