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Blutdruckmessung
in der Praxis |
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| | 661 Patienten mit Bluthochdruck und chronischer Nierenerkrankung nahmen an der Studie teil.
Eine Gruppe der Teilnehmer nahm ihre blutdrucksenkenden Medikamente - wie allgemein üblich - morgens ein; eine andere Gruppe schluckte mindestens eines der blutdrucksenkenden Medikamente abends.
Während durchschnittlich 5.4 Jahren wurde bei den Patienten in regelmässigen Abständen (mindestens aber einmal jährlich) eine 48-Stunden-Blutdruckmessung zur Überprüfung der Blutdruckeinstellung vorgenommen. Die Forscher interessierte vor allem, ob die Abendeinnahme folgende Herz-Kreislauf-Komplikationen besser verhindert: Tod durch ein Herz-/Hirn-Ereignis, Herzinfarkt, Schlaganfall, Angina pectoris oder Herzschwäche verhindert.
Resultat: Verglichen mit der Morgeneinnahme reduzierte die abendliche Einnahme von mindestens einem Blutdrucksenker bei den Teilnehmern das Risiko für ein Herz-, Hirn-Ereignis um etwa 70%.
Ausserdem wiesen deutlich mehr Patienten unter der Abendeinnahme bessere – insbesondere nächtliche - Blutdruckwerte auf: Pro 5mmHg Nachtabsenkung des oberen Blutdruckwertes sank damit das Herz- sowie Schlaganfall-Risiko um 14%.
Bei Bluthochdruckpatienten mit chronischer Nierenerkrankung verbesserte die abendliche Einnahme ihres Blutdrucksenkers die Blutdruckwerte und senkte auch das Herz-Kreislauf-Risiko, war das Fazit der Autoren.
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