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Sie sind hier: Fokus » Heuschnupfen 10. Februar 2012
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Allergien auslösendes Gen entdeckt
 
Deutsche Wissenschaftler haben ein Gen entdeckt, dass im direkten Zusammenhang mit der Entstehung von Allergien steht. Dies ist weiterer Schritt im Wissen um die Allergieentstehung und eröffnet neue Optionen in der Allergiebehandlung

Frau Heuschnupfen
 

Warum manche Menschen ihr Leben lang unempfindlich gegen Allergene sind, während andere wiederum an Allergien leiden, ist bis heute nicht vollständig geklärt.

 

Bekannt ist aber, dass genetische Faktoren bei der Entstehung von Allergien eine entscheidende Rolle spielen. Allergiker haben einen höheren Anteil an Antikörpern der Klasse IgE als gesunde Menschen.

 

IgE-Antikörper spielen bei der allergischen Sofortreaktion eine Rolle, zu der die Allergien gegen Pollen, Nahrungsmittel, Hausstaubmilben, Tierhaare, manche Medikamente usw. gehören.

 

Die Forscher untersuchten das Erbgut (Genome) von mehr als 10’000 Erwachsenen und Kindern aus ganz Deutschland. Dabei entdeckten sie das FCER1A-Gen, das die Bauanleitung der Bindungsstelle für Immunglobulin E (IgE) enthält. Bestimmt Varianten des entdeckten Gens scheien einen grossen Einfluss auf die IgE-Produktion und damit auf die Allergieentstehung zu haben.

 

Die Erkenntniss, wie das entdeckte Gen die IgE-Produktion beeinflusst, verbessert das Wissen um die Allergieentstehung und die Forscher erhoffen sie neue Möglichkeiten in der Behandlung von Allergien.


Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

08.09.2008 - dzu


 

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