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Sie sind hier: Fokus » Insektenschutz » Aktuell 22. Mai 2012
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Umgang mit Allergie-Notfall-Sets üben
 
Daten aus dem Anaphylaxie-Register des deutschsprachigen Raumes zeigen, dass 30% der schweren allergischen Reaktionen sich zu Hause abspielen. Der richtige Umgang mit dem Notfall-Set kann Leben retten.

Adrenalin Spritze
 
236 schwere allergische Reaktionen wurden innerhalb von zwölf Monaten dem Anaphylaxie-Register im deutschsprachigen Raum gemeldet.

 

Diese betrafen entweder die Atmung oder das Herz-Kreislaufsystem. Zwei der Allergiker starben. Ein Kind starb an einer Erdnussallergie und ein Erwachsener an einer Insektengiftallergie. Über ein Drittel der anaphylatischen Schockreaktionen ereigneten zu Hause und bei jedem dritten Patienten war es nicht die erste schwere allergische Reaktion.

 

Bei lediglich drei Prozent der Betroffenen wurde ein Notfallset vom Patienten selber und bei einem Prozent von einem Angehörigen angewendet. Bei elf Prozent der schweren Reaktionen wurde Adrenalin gespritzt.


Bereits kleinste Spuren des allergieauslösenden Stoffes können unter Umständen zu heftigen Reaktionen führen (Kreislaufzusammenbruch bis hin zum Tod). Es ist deshalb wichtig, dass Allergiker sowie Angehörige und Betreuer (z.B. Lehrer) einen Notfall erkennen sowie den Umgang mit dem Notfallset kennen. Das kann Leben retten.

 

Mehr zum Thema


Allergo J 17, 2008, 550

03.12.2008 - dzu


 

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