Biologie der Stechmücke
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Mückenlarven |
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Stechmücken kommen auf der ganzen Welt mit Ausnahme der Antarktis vor. Die wichtigsten Stechmückenarten gehören zur Gattung Anopheles, Culex und Aedes.
Die erwähnten Mückenarten sind zur Fortpflanzung auf stehendes bzw. nur langsam fliessendes Wasser angewiesen. Ausschliesslich die Weibchen der Stechmücken sind Blutsauger, während sich die Männchen von Pflanzensäften ernähren.
Das Weibchen benötigt mindestens eine Blutmahlzeit zur Produktion der Eier, welche nach Befruchtung direkt auf die Wasseroberfläche gelegt werden. Hieraus schlüpfen bewegliche, im Wasser frei schwimmende Larven. Die Larven verpuppen sich (ähnlich den Schmetterlingen) und anschliessend schlüpft der ausgewachsene Mosquito aus der Puppe.
Der Aufenthalt an Seen oder Flussauen geht daher meist mit einer hohen Dichte an Stechmücken einher. Ein mindestens ebenso grosser Teil an Stechmücken brütet jedoch im Bereich menschlicher Siedlungen in Regentonnen, Regenrinnen, im Freien liegenden Autoreifen und in nahezu jeder erdenklichen Vertiefung, in der sich Wasser ansammeln kann.
Durch konsequente Beseitigung aller frei zugänglichen Wasseransammlungen kann somit die Mückenbelastung erheblich gesenkt werden. In den Tropen ist dies eine der wesentlichen Massnahmen, um die Übertragung von Krankheiten wie Malaria oder Dengue-Fieber einzudämmen.
Die meisten Stechmückenarten sind nur während der Dämmerung und der Nacht aktiv. Die Aktivität ist am höchsten zwischen Sonnenuntergang und Mitternacht und geht dann langsam über den weiteren Verlauf der Nacht bis zum Morgen zurück.
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| Mediscope |
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| 30.06.2004 - rsu |
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