Mückenstiche sind meist "harmlos"
Stechmücken besitzen keinen Giftstachel, sondern eine Art Saugrüssel. Nach dem Stich spritzt die Mücke Speichel in die Haut. Dieser Speichel hat u.a. Inhaltsstoffe, die dafür sorgen, dass das Blut nicht gerinnt und die Einstichstelle unempfindlich wird. Dann kann das Blutsaugen für die Mücke beginnen.
Die Inhaltsstoffe des Mückenspeichels lösen an der Einstichstelle eine leichte allergische Reaktion aus. Dadurch schüttet der Körper so genannte Histamine aus, welche die kleine Schwellung und den Juckreiz verursachen.
Manche Menschen reagieren sogar sehr heftig auf den Stich. Sie bekommen Nesselsucht, grossflächige Rötungen und Schwellungen, mitunter auch Fieber, Erbrechen, Atemnot und Kreislaufstörungen. Die häufig versuchten lokalen Applikationen von Gels gegen Juckreiz helfen hier meist nicht. Bei starken Reaktionen empfiehlt sich der Einsatz von oral eingenommenen Antihistaminika sowie lokalen Kortison-Lotionen oder -Cremen.
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| Mediscope |
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| 30.06.2004 - rsu |
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