Insektenschutz: Insektizide
Insektizide wirken direkt toxisch auf das Nervensystem der Insekten. Heute werden als Insektizide vor allem synthetische Pyrethroide verwendet. Im häuslichen Bereich kommen Pyrethroide gegen Holzschädlinge (Holzwurm, Hausbock), gegen Textilschädlinge (Motten, Teppichkäfer), gegen Ektoparasiten (Hunde- und Katzenflöhe) und vor allem zur Eliminierung von Mücken zum Einsatz.
Synthetische Pyrethroide sind sehr gut wirksam. Für Warmblütler einschliesslich dem Menschen werden Pyrethroide im Vergleich zu anderen Insektiziden als wenig toxisch eingestuft. Doch wie toxisch diese Substanzen per se wirklich sind, darüber sind sich die Experten nicht einig.
Um Schlafräume mückenfrei zu machen, werden Pyrethroide in Form von Sprays, Verdunstersystemen, Räucherspiralen oder Lösungen angewendet. Hier ist es wichtig, dass die Präparate korrekt nur in gut belüfteten Räumen und für kurze Zeit verwendet werden. Werden Pyrethroide in kleinen und unbelüfteten Räumen über längere Zeit freigesetzt, kann eine Reizung der Atemwege entstehen. Beim Menschen beobachtet man nach Kontakt mit Haut und Schleimhäuten häufig Parästhesien (Kribbeln) und Missempfindungen wie Brennen und Juckreiz.
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| Mediscope |
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| 07.07.2004 - rsu |
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