Insektenschutz: Repellentien
Repellentien sind Substanzen, welche Insekten fernhalten sollen. Diese werden auf die Haut aufgetragen und verdampfen langsam. Dadurch bildet sich ein „Geruchsmantel“, der abweisend auf die Insekten wirkt. Sinkt die Konzentration des Repellents so weit, dass der schützende Geruch fehlt, stechen die Mücken wieder zu.
Die Wirksamkeit ist am besten gegen Stechmücken untersucht. Sie sind in unterschiedlichem Ausmass auch gegen Fliegen, Bremsen, Flöhe, Milben und Zecken wirksam, im allgemeinen nicht gegen Bienen und Wespen.
Die aus Laborversuchen erhaltenen Wirksamkeitszeiten sind Maximalwerte und werden in Realität nicht erreicht. Schwitzen und mechanisches Abreiben verkürzen die Schutzdauer. Insbesondere in den Tropen ist eine häufigere Anwendung nötig.
In der Schweiz gelten Repellentien als Kosmetika. Weder die Wirkstoffe noch deren Gehalt müssen angegeben werden. Gesetzlich vorgeschrieben sind nur Höchstkonzentrationen. Eine gewisse Garantie für die Wirksamkeit gibt das geschützte Label „geprüft durch das Schweizerische Tropeninstitut Basel“.
In den Tropen sollte gemäss Empfehlungen des Schweizerischen Tropeninstitutes zur Infektionsprophylaxe (Malaria u.a.) DEET oder Bayrepel® in einer Konzentration von mindestens 20% eingesetzt werden.
In unseren Breitengraden dürften tiefere Konzentrationen respektive weniger wirksame Repellentien wie EBAAP oder ev. ätherische Öle genügen.
Repellentien sind während der Schwangerschaft und bei Kinder nur beschränkt empfohlen.
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| Mediscope |
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| 07.07.2004 - rsu |
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