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Sie sind hier: Fokus » Krankenversicherung » Aktuell 30. Mai 2015
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Aktuelles rund um das Krankenkassenwesen


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Krankenkassen: Zufriedenheit hängt nicht von der Höhe der Prämie ab
Die Versicherten sind auch in diesem Jahr wieder mehrheitlich zufrieden mit ihrer Krankenkasse. Dies zeigt die alljährliche Kundenzufriedenheitsumfrage des Internet-Vergleichsdienstes comparis.ch.

SNB befreit die Krankenkassen nicht von den Negativzinsen
Die Schweizerische Nationalbank (SNB) befreit die Krankenversicherer nicht von den Negativzinsen auf Prämiengelder. Die Prämienzahler müssen nun die Mehrkosten von jährlich mehreren Millionen Franken tragen. Aus Sicht von santésuisse kann die Zusatzbelastung der Krankenversicherung nicht die Zielsetzung von Negativzinsen sein.

Neugründung der TARMED Suisse AG kann Kosten für die Prämienzahler generieren
Ziel der neuen Organisation TARMED Suisse AG sei es, das umfangreiche ambulante Arzttarifwerk TARMED zu revidieren. Mit der bestehenden Organisation TARMED Suisse, ist die Bewirtschaftung und Weiterentwicklung des Arzttarifs TARMED aber bereits gewährleistet. Würde man den heute schon bekannten Forderungen betreffend die Gesamtrevision TARMED nachkommen, wären Kostensteigerungen von bis zu 1.5 Mia CHF zu erwarten.

Weiterentwicklung der IV: Bessere Eingliederung durch koordinierte Förderung
Die Invalidenversicherung ist dank der Revisionen seit 2004 deutlich erfolgreicher geworden bei der beruflichen Eingliederung von Menschen mit Behinderung. Handlungsbedarf besteht aber bei Kindern und Jugendlichen mit Gesundheitsproblemen und für psychisch Kranke.

Prämienausgleich 2015 - Krankenkassen müssen Prämien zurückbezahlen
Seit Inkrafttreten des Krankenversicherungsgesetzes 1996 wurden in einzelnen Kantonen im Vergleich zu den Leistungen zu hohe, in anderen Kantonen zu tiefe Krankenkassenprämien bezahlt. Aus diesem Grund hat das Parlament entschieden, den Versicherten in neun Kantonen in den Jahren 2015 bis 2017 einen Betrag von insgesamt rund 800 Millionen Franken zurück zu zahlen.

8.1 Prozent haben ihre Krankenkasse gewechselt
Per Anfang 2015 haben 650‘000 Schweizer ihre Krankenkasse gewechselt. Das ist mehr als in den beiden Vorjahren. Sparen lässt sich nebst einem Kassenwechsel auch mit der Anpassung der Franchise – doch damit könnte schon bald Schluss sein.

Rückläufige Prämienentwicklung 2013-2014 mit leicht positivem Einfluss auf die verfügbaren Einkommen
Der Krankenversicherungsprämien-Index (KVPI) verzeichnete für das Prämienjahr 2014 eine insgesamt rückläufige Entwicklung von -0.8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser Rückgang ist auf den teilweise starken Rückgang im Zusatzversicherungsgeschäft zurückzuführen.

Prämienzeit: So sparen Sie bei den Krankenkassenprämien
Beim Gedanken an einen Wechsel der Krankenkasse sollte die Höhe der Prämie nur ein Faktor von mehreren sein, die in die Entscheidung einbezogen werden. Wir zeigen Ihnen, welche Kriterien bei einem Krankenkassenwechsel ebenfalls berücksichtigt werden sollten.

Nach Ablehnung der Einheitskasse: Qualität stärken und Kosten eindämmen
Das Schweizer Stimmvolk hat sich für die Wahlfreiheit entschieden und die Initiative zur Einheitskasse abgelehnt. Was das für die Versicherten bedeutet, erklärt Felix Schneuwly, Krankenkassen-Experte des Internet-Vergleichsdienstes comparis.ch.

Versicherte profitieren weiterhin von Wahlfreiheit
Das Schweizer Stimmvolk hat sich für die Wahlfreiheit entschieden und die Initiative zur Einheitskasse abgelehnt. Was das für die Versicherten bedeutet, erklärt Felix Schneuwly, Krankenkassen-Experte eines Internetvergleichsdienstes.

BAG: Krankenkassenprämien steigen moderat
Die Standardprämien der obligatorischen Krankenpflegeversicherung steigen 2014 um durchschnittlich 2.2 Prozent. Umgerechnet entspricht dies einem monatlichen Betrag von 8 Franken 42 Rappen pro Person. Je nach Kanton erhöht sich die Standardprämie zwischen 1.0 und 3.8%. In den meisten Kantonen steigt die Standardprämie um weniger als drei Prozent.

Krankenkassenprämien voraussichtlich um 5.2% erhöht
Kurz vor der offiziellen Veröffentlichung der Krankenversicherungsprämien für 2015 durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bestätigen sich die ersten Trends, die eine Prämienerhöhung in der Grössenordnung von 5.2% voraussagten. Diese Schätzung beruht auf der Auswertung von Daten, die dem Vergleichsportal bonus.ch von Versicherern, die über 60% Schweizer Versicherungsnehmer repräsentieren, übermittelt wurden.

medswiss.net: Einheitskasse gefährdet Integrierte Versorgung
Am 28. September 2014 wird über die Einheitskasse abgestimmt. Die Initianten behaupten, die Einheitskasse würde die integrierte Versorgung endlich voranbringen. Diese Aussage ist nicht haltbar.

Provisorische Krankenkassenprämien: Erhöhungen in Sicht
Das Vergleichsportal bonus.ch veröffentlicht heute die ersten provisorischen Krankenkassenprämien für das Jahr 2015. Die kürzlich von santésuisse angekündigten Prävisionen bestätigen sich: die Prämien werden erheblich mehr erhöht werden, als im letzten Jahr.

Einheitskasse verliert an Zustimmung - Patientendossier gewinnt an Akzeptanz
Könnten die Stimmberechtigten bereits heute über die Einheitskasse befinden, würde diese bei einer tiefen Stimmbeteiligung nur knapp angenommen. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zustimmung deutlich geschrumpft. Ein elektronisches Patientendossier halten die Stimmberechtigten für sinnvoll

Umfrage 2014 über die Krankenkassen - die Versicherten sind zufrieden
Genau wie im letzten Jahr sind die Versicherungsteilnehmer im Allgemeinen mit ihrer Krankenkasse zufrieden: die durchschnittliche Zufriedenheitsnote ist 4.97 ("ziemlich gut"). Ein kleiner Punktegewinn von 0.03 im Vergleich zum letzten Jahr, was die Resultate von 2013 bestätigt.

TARMED vom Bundesrat angepasst
Der Ärztetarif TARMED ist seit rund 10 Jahren in Kraft. Der medizinische und technische Fortschritt hat in den letzten Jahren zu Verschiebungen in der Tarifstruktur geführt. Diese ist insgesamt nicht mehr sachgerecht und muss angepasst werden. Da sich die Tarifpartner nicht einigen konnten, passt der Bundesrat die Tarifstruktur erstmals im Rahmen seiner subsidiären Kompetenz an.

Der regulierte Wettbewerb nützt allen
Der regulierte Wettbewerb sorgt für effiziente und qualitativ gute Leistungen in der solidarisch finanzierten Krankenversicherung. Die Generalversammlung des Branchenverbandes santésuisse stand ganz im Zeichen der Stärkung dieses Wettbewerbs und des Erhalts unseres bewährten, freiheitlich organisierten Gesundheitswesens.

Bundesrat empfiehl Nein zur Initiative „Für eine öffentliche Krankenkasse“
Das heutige System mit 61 privaten Krankenkassen hat sich aus seiner Sicht grundsätzlich bewährt. Die Wettbewerbssituation motiviert die Kassen, innovative Modelle zu entwickeln. Beim Wechsel zu einer einzigen öffentlichen Krankenkasse könnten die Versicherten ihre Krankenkasse nicht mehr frei wählen oder wechseln. Zudem würde die Umstellung schwer abschätzbare Kosten verursachen.

Bündnis Freiheitliches Gesundheitswesen: NEIN zur Einheitskasse – JA zu echten Reformen
Am 28. September 2014 stimmen die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über die Volksinitiative zur Schaffung einer Einheitskasse ab. Die im Bündnis Freiheitliches Gesundheitswesen vertretenen Verbände und Unternehmen empfehlen einstimmig die Ablehnung dieser unsorgfältig formulierten Vorlage mit nicht absehbaren und vor allem nicht umkehrbaren Folgen. Das NEIN zur Einheitskasse ist eine wichtige Voraussetzung für sinnvolle Reformen unseres Gesundheitswesens.

 
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