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Die Unterschiede zwischen den Versicherern fallen jedoch beträchtlich aus, wie Comparis.ch am Mittwoch mitteilte. Einige Krankenkassen müssten ihre Prämien um lediglich 7 Prozent heben; bei anderen könnte der Anstieg bis zu 25 Prozent betragen. Im Einzelfall könne es auch zu tieferen Anstiegen kommen.
Comparis.ch fragte für die Prognose bei 35 Krankenkassen nach den provisorischen Prämien 2010. Diese Vorschläge mussten die Kassen bis Ende Juli beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) einreichen. Die befragten Kassen versichern zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung.
Am Mittwoch veröffentlichte die Helsana ihre provisorischen Prämien für 2010: Die grösste Krankenkasse der Schweiz rechnet mit einer durchschnittlichen Erhöhung um 9.3 Prozent in der obligatorischen Grundversicherung.
Ankündigung im Herbst
Die offiziellen Prämien für das nächste Jahr gibt das BAG jeweils im Herbst bekannt. Der genaue Termin ist noch nicht bekannt, wie eine BAG-Sprecherin auf Anfrage sagte. Im Moment gehe man davon aus, dass die Publikation Ende September oder Anfang Oktober erfolge.
Dass die Krankenkassen-Prämien stark ansteigen, ist seit mindestens Ende des letzten Jahres bekannt, als der Krankenkasseverband santésuisse einen Anstieg um rund 10 Prozent voraussagte. Ein BAG-Vertreter ging zwischenzeitlich gar von einem 15-prozentigen Anstieg aus. Hauptgründe dafür sind die steigenden Gesundheitskosten, aber auch der tiefe Stand der Kassen-Reserven.
Der massive Anstieg hat auch die Politik auf den Plan gerufen. Der Bundesrat verabschiedete Anfang Juli auf Verordnungsstufe ein Paket, das Einsparungen von rund 400 Millionen Franken bringen soll. Weitere Massnahmen diskutiert das Parlament im Herbst. Sie wirken sich allerdings nicht mehr auf die Prämien 2010 aus. |