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Sie sind hier: Fokus » Krankenversicherung 20. Dezember 2014
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Krankenversicherungen

 

 

Krankenkassen und  alternative Versicherungsmodelle - gut informiert.

Die Grundidee der Hausarztsysteme stammt aus den USA, welche im Ursprungsland der Managed Care-Bewegung schon seit langem bekannt ist. In den USA sind die Betreiber der Hausarztsysteme private Krankenversicherer im Sinne von profitorientierten Unternehmen.

 

Mit der Inkraftsetzung des neuen Krankenversicherungsgesetzes (KVG) per 1. Januar 1996 wurden innovative Lösungsansätze und Grundlagen für alternative Versicherungsmodelle geschaffen. Einige Krankenversicherer begannen zusammen mit Ärzten das Hausarztsystem mit der Produktebezeichnung "CareMed" zu entwickeln und zu betreiben.

 

Wie funktioniert die CareMed-Hausarztversicherung

Mit Eintritt in die CareMed-Hausarztversicherung verpflichten sich die CareMed-Versicherten, für die medizinische Versorgung als erstes ihren selbst gewählten CareMed-Hausarzt aufzusuchen. Der CareMed-Hausarzt ist die Vertrauensperson, welcher mit den Patienten die medizinische Behandlung bespricht und plant. Er überweist - falls nötig - die Patienten an einen Spezialisten oder ins Spital. Wichtig ist, dass die Patienten nicht ohne Einverständnis des CareMed-Hausarztes direkt einen anderen Arzt aufsuchen. Von dieser Regelung ausgenommen ist die frauenärztliche Kontrolluntersuchung, die geburtshilfliche Betreuung und die jährliche Untersuchung für Brillen oder Kontaktlinsen beim Augenarzt.


Die CareMed-Hausarztversicherten haben den Vorteil, in der Grundversicherung von einer Prämienreduktion bis zu 10% zu profitieren. Der CareMed-Hausarzt wird über sämtliche Behandlungen sowie Untersuchungsergebnisse orientiert und kann somit eine optimale Betreuung sicherstellen.

 

Entstehung HMO

HMO steht für "Health Maintenace Organization" und stammt als Grundprinzip aus den USA. Das erste, auf schweizerische Verhältnisse zugeschnittene HMO-Modell, wurde am 1. Januar 1990 verwirklicht. Die medizinische Versorgung in der Schweiz ist sehr gut und soll dies auch bleiben. Sie nimmt weltweit einen Spitzenplatz ein.


Spitäler, ambulante Behandlungen, Medikamente, Spitex und andere Leistungen werden immer teurer und sind für viele Menschen fast nicht mehr zu bezahlen. Und doch sollen auch in Zukunft alle in den Genuss einer modernen und qualitativ hochstehenden Medizin kommen.

 

Verschiedene Krankenversicherer (Concordia, Wincare, Helsana, CSS, Kolping, ÖKK, Visana, Provita, Atupri, SanaCare) haben die Initiative ergriffen und die Verantwortung übernommen, völlig neue Wege zu beschreiten: Das Modell der HMO-Versicherung wurde in der Schweiz realisiert.

 

Umfassende medizinische Versorgung

In den HMO-Gesundheitszentren ist das Wissen rund um die gesamte medizinische Grundversorgung unter einem Dach vereint: Allgemeinmedizin, Innere Medizin und die gynäkologische Grundversorgung. Dadurch ist ein unkomplizierter Gedankenaustausch wie auch das Einholen einer Zweitmeinung denkbar einfach.

 

Zu den Dienstleistungen gehören - je nach Gesundheitszentrum unterschiedlich: Laboranalysen, Röntgen, EKG, Ergometrie, Ultraschall, Physiotherapie, Gesundheitsberatung, komplementärmedizinische Angebote, ein attraktives Kursangebot, sowie die medizinische und administrative Betreuung und Beratung.

 

 

 

 


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Rückläufige Prämienentwicklung 2013-2014 mit leicht positivem Einfluss auf die verfügbaren Einkommen
Der Krankenversicherungsprämien-Index (KVPI) verzeichnete für das Prämienjahr 2014 eine insgesamt rückläufige Entwicklung von -0.8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dieser Rückgang ist auf den teilweise starken Rückgang im Zusatzversicherungsgeschäft zurückzuführen.

Prämienzeit: So sparen Sie bei den Krankenkassenprämien
Beim Gedanken an einen Wechsel der Krankenkasse sollte die Höhe der Prämie nur ein Faktor von mehreren sein, die in die Entscheidung einbezogen werden. Wir zeigen Ihnen, welche Kriterien bei einem Krankenkassenwechsel ebenfalls berücksichtigt werden sollten.

Nach Ablehnung der Einheitskasse: Qualität stärken und Kosten eindämmen
Das Schweizer Stimmvolk hat sich für die Wahlfreiheit entschieden und die Initiative zur Einheitskasse abgelehnt. Was das für die Versicherten bedeutet, erklärt Felix Schneuwly, Krankenkassen-Experte des Internet-Vergleichsdienstes comparis.ch.

Versicherte profitieren weiterhin von Wahlfreiheit
Das Schweizer Stimmvolk hat sich für die Wahlfreiheit entschieden und die Initiative zur Einheitskasse abgelehnt. Was das für die Versicherten bedeutet, erklärt Felix Schneuwly, Krankenkassen-Experte eines Internetvergleichsdienstes.

BAG: Krankenkassenprämien steigen moderat
Die Standardprämien der obligatorischen Krankenpflegeversicherung steigen 2014 um durchschnittlich 2.2 Prozent. Umgerechnet entspricht dies einem monatlichen Betrag von 8 Franken 42 Rappen pro Person. Je nach Kanton erhöht sich die Standardprämie zwischen 1.0 und 3.8%. In den meisten Kantonen steigt die Standardprämie um weniger als drei Prozent.

Krankenkassenprämien voraussichtlich um 5.2% erhöht
Kurz vor der offiziellen Veröffentlichung der Krankenversicherungsprämien für 2015 durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) bestätigen sich die ersten Trends, die eine Prämienerhöhung in der Grössenordnung von 5.2% voraussagten. Diese Schätzung beruht auf der Auswertung von Daten, die dem Vergleichsportal bonus.ch von Versicherern, die über 60% Schweizer Versicherungsnehmer repräsentieren, übermittelt wurden.

medswiss.net: Einheitskasse gefährdet Integrierte Versorgung
Am 28. September 2014 wird über die Einheitskasse abgestimmt. Die Initianten behaupten, die Einheitskasse würde die integrierte Versorgung endlich voranbringen. Diese Aussage ist nicht haltbar.

Provisorische Krankenkassenprämien: Erhöhungen in Sicht
Das Vergleichsportal bonus.ch veröffentlicht heute die ersten provisorischen Krankenkassenprämien für das Jahr 2015. Die kürzlich von santésuisse angekündigten Prävisionen bestätigen sich: die Prämien werden erheblich mehr erhöht werden, als im letzten Jahr.

Einheitskasse verliert an Zustimmung - Patientendossier gewinnt an Akzeptanz
Könnten die Stimmberechtigten bereits heute über die Einheitskasse befinden, würde diese bei einer tiefen Stimmbeteiligung nur knapp angenommen. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zustimmung deutlich geschrumpft. Ein elektronisches Patientendossier halten die Stimmberechtigten für sinnvoll

Umfrage 2014 über die Krankenkassen - die Versicherten sind zufrieden
Genau wie im letzten Jahr sind die Versicherungsteilnehmer im Allgemeinen mit ihrer Krankenkasse zufrieden: die durchschnittliche Zufriedenheitsnote ist 4.97 ("ziemlich gut"). Ein kleiner Punktegewinn von 0.03 im Vergleich zum letzten Jahr, was die Resultate von 2013 bestätigt.

TARMED vom Bundesrat angepasst
Der Ärztetarif TARMED ist seit rund 10 Jahren in Kraft. Der medizinische und technische Fortschritt hat in den letzten Jahren zu Verschiebungen in der Tarifstruktur geführt. Diese ist insgesamt nicht mehr sachgerecht und muss angepasst werden. Da sich die Tarifpartner nicht einigen konnten, passt der Bundesrat die Tarifstruktur erstmals im Rahmen seiner subsidiären Kompetenz an.

Der regulierte Wettbewerb nützt allen
Der regulierte Wettbewerb sorgt für effiziente und qualitativ gute Leistungen in der solidarisch finanzierten Krankenversicherung. Die Generalversammlung des Branchenverbandes santésuisse stand ganz im Zeichen der Stärkung dieses Wettbewerbs und des Erhalts unseres bewährten, freiheitlich organisierten Gesundheitswesens.

Bundesrat empfiehl Nein zur Initiative „Für eine öffentliche Krankenkasse“
Das heutige System mit 61 privaten Krankenkassen hat sich aus seiner Sicht grundsätzlich bewährt. Die Wettbewerbssituation motiviert die Kassen, innovative Modelle zu entwickeln. Beim Wechsel zu einer einzigen öffentlichen Krankenkasse könnten die Versicherten ihre Krankenkasse nicht mehr frei wählen oder wechseln. Zudem würde die Umstellung schwer abschätzbare Kosten verursachen.

Bündnis Freiheitliches Gesundheitswesen: NEIN zur Einheitskasse – JA zu echten Reformen
Am 28. September 2014 stimmen die Schweizer Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über die Volksinitiative zur Schaffung einer Einheitskasse ab. Die im Bündnis Freiheitliches Gesundheitswesen vertretenen Verbände und Unternehmen empfehlen einstimmig die Ablehnung dieser unsorgfältig formulierten Vorlage mit nicht absehbaren und vor allem nicht umkehrbaren Folgen. Das NEIN zur Einheitskasse ist eine wichtige Voraussetzung für sinnvolle Reformen unseres Gesundheitswesens.

Einheitskasse treibt Kosten in die Höhe
Keine Wahlfranchisen, keine wählbaren Versicherungsmodelle, keine Prämienermässigungen für Kinder und Jugendliche: Das wären die Konsequenzen einer Einheitskasse, sagt ein juristisches Gutachten des Rechtsprofessors Ueli Kieser, das heute vorgestellt wurde. Die Sparanreize würden wegfallen – und die Kosten würden stärker als heute steigen, warnt Krankenkassen-Experte Felix Schneuwly vom Internet-Vergleichsdienst comparis.ch. Denn heute sind 4 von 5 Schweizern in Modellen versichert, die zu einem sparsamen Verhalten animieren.

Krankenkassen arbeiten auch dieses Jahr gut
Die Versicherten sind auch in diesem Jahr wieder zufrieden mit ihrer Krankenkasse. Dies zeigt die alljährliche Kundenzufriedenheitsumfrage des Internet-Vergleichsdienstes comparis.ch. Bei den 20 mitgliederstärksten Kassen teilen sich KPT / CPT und ÖKK den ersten Platz mit der guten Note von 5.3.

BAG: Deutlich höhere Kosten für Arztbehandlungen und Laboranalysen
Die Kosten für die von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung vergüteten Leistungen sind 2013 gegenüber 2012 um 6.7 % gestiegen

Einheitliche Abrechnung von Pflegeleistungen in Alters- und Pflegeinstitutionen
Nach intensiven Verhandlungen konnte der nationale Dachverband CURAVIVA Schweiz mit tarifsuisse ag einen gesamtschweizerischen Administrativvertrag abschliessen. Die Vertragspartner setzen mit dem Vertrag einen neuen Standard, der die Zusammenarbeit zwischen Versicherern und Alters- und Pflegeinstitutionen vereinfacht.

Einheitlichere Prozesse bei den Kostengutsprachen für Arzneimitteln
Krankenversicher können unter bestimmten Voraussetzungen Arzneimittel, die sich nicht auf der Spezialitätenliste der obligatorischen Krankenpflegeversicherung befinden oder nur für andere Krankheiten vorgesehen sind, trotzdem vergüten. Wie eine Evaluation zeigt, haben sich die 2011 in Kraft gesetzten Bestimmungen im Krankenversicherungsrecht grundsätzlich bewährt.

Abtreibungsinitiative: Frauen können weiterhin auf Solidarität zählen
Das Schweizer Stimmvolk hat die Initiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache» heute deutlich verworfen. Mit diesem Volksentscheid können Frauen, die sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden, unabhängig von ihrer finanziellen Situation auch weiterhin eine qualitativ hochstehende Behandlung in Anspruch nehmen. Die FMH ist erfreut über die Absage an die Initiative und über das Festhalten an der bewährten Fristenregelung.

 
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