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Sie sind hier: Fokus » Krankenversicherung 21. April 2014
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Krankenversicherungen
 

 

Krankenkassen und  alternative Versicherungsmodelle - gut informiert.

Die Grundidee der Hausarztsysteme stammt aus den USA, welche im Ursprungsland der Managed Care-Bewegung schon seit langem bekannt ist. In den USA sind die Betreiber der Hausarztsysteme private Krankenversicherer im Sinne von profitorientierten Unternehmen.

 

Mit der Inkraftsetzung des neuen Krankenversicherungsgesetzes (KVG) per 1. Januar 1996 wurden innovative Lösungsansätze und Grundlagen für alternative Versicherungsmodelle geschaffen. Einige Krankenversicherer begannen zusammen mit Ärzten das Hausarztsystem mit der Produktebezeichnung "CareMed" zu entwickeln und zu betreiben.

 

Wie funktioniert die CareMed-Hausarztversicherung

Mit Eintritt in die CareMed-Hausarztversicherung verpflichten sich die CareMed-Versicherten, für die medizinische Versorgung als erstes ihren selbst gewählten CareMed-Hausarzt aufzusuchen. Der CareMed-Hausarzt ist die Vertrauensperson, welcher mit den Patienten die medizinische Behandlung bespricht und plant. Er überweist - falls nötig - die Patienten an einen Spezialisten oder ins Spital. Wichtig ist, dass die Patienten nicht ohne Einverständnis des CareMed-Hausarztes direkt einen anderen Arzt aufsuchen. Von dieser Regelung ausgenommen ist die frauenärztliche Kontrolluntersuchung, die geburtshilfliche Betreuung und die jährliche Untersuchung für Brillen oder Kontaktlinsen beim Augenarzt.


Die CareMed-Hausarztversicherten haben den Vorteil, in der Grundversicherung von einer Prämienreduktion bis zu 10% zu profitieren. Der CareMed-Hausarzt wird über sämtliche Behandlungen sowie Untersuchungsergebnisse orientiert und kann somit eine optimale Betreuung sicherstellen.

 

Entstehung HMO

HMO steht für "Health Maintenace Organization" und stammt als Grundprinzip aus den USA. Das erste, auf schweizerische Verhältnisse zugeschnittene HMO-Modell, wurde am 1. Januar 1990 verwirklicht. Die medizinische Versorgung in der Schweiz ist sehr gut und soll dies auch bleiben. Sie nimmt weltweit einen Spitzenplatz ein.


Spitäler, ambulante Behandlungen, Medikamente, Spitex und andere Leistungen werden immer teurer und sind für viele Menschen fast nicht mehr zu bezahlen. Und doch sollen auch in Zukunft alle in den Genuss einer modernen und qualitativ hochstehenden Medizin kommen.

 

Verschiedene Krankenversicherer (Concordia, Wincare, Helsana, CSS, Kolping, ÖKK, Visana, Provita, Atupri, SanaCare) haben die Initiative ergriffen und die Verantwortung übernommen, völlig neue Wege zu beschreiten: Das Modell der HMO-Versicherung wurde in der Schweiz realisiert.

 

Umfassende medizinische Versorgung

In den HMO-Gesundheitszentren ist das Wissen rund um die gesamte medizinische Grundversorgung unter einem Dach vereint: Allgemeinmedizin, Innere Medizin und die gynäkologische Grundversorgung. Dadurch ist ein unkomplizierter Gedankenaustausch wie auch das Einholen einer Zweitmeinung denkbar einfach.

 

Zu den Dienstleistungen gehören - je nach Gesundheitszentrum unterschiedlich: Laboranalysen, Röntgen, EKG, Ergometrie, Ultraschall, Physiotherapie, Gesundheitsberatung, komplementärmedizinische Angebote, ein attraktives Kursangebot, sowie die medizinische und administrative Betreuung und Beratung.

 

 

 

 


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Krankenkassen arbeiten auch dieses Jahr gut
Die Versicherten sind auch in diesem Jahr wieder zufrieden mit ihrer Krankenkasse. Dies zeigt die alljährliche Kundenzufriedenheitsumfrage des Internet-Vergleichsdienstes comparis.ch. Bei den 20 mitgliederstärksten Kassen teilen sich KPT / CPT und ÖKK den ersten Platz mit der guten Note von 5.3.

BAG: Deutlich höhere Kosten für Arztbehandlungen und Laboranalysen
Die Kosten für die von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung vergüteten Leistungen sind 2013 gegenüber 2012 um 6.7 % gestiegen

Einheitliche Abrechnung von Pflegeleistungen in Alters- und Pflegeinstitutionen
Nach intensiven Verhandlungen konnte der nationale Dachverband CURAVIVA Schweiz mit tarifsuisse ag einen gesamtschweizerischen Administrativvertrag abschliessen. Die Vertragspartner setzen mit dem Vertrag einen neuen Standard, der die Zusammenarbeit zwischen Versicherern und Alters- und Pflegeinstitutionen vereinfacht.

Einheitlichere Prozesse bei den Kostengutsprachen für Arzneimitteln
Krankenversicher können unter bestimmten Voraussetzungen Arzneimittel, die sich nicht auf der Spezialitätenliste der obligatorischen Krankenpflegeversicherung befinden oder nur für andere Krankheiten vorgesehen sind, trotzdem vergüten. Wie eine Evaluation zeigt, haben sich die 2011 in Kraft gesetzten Bestimmungen im Krankenversicherungsrecht grundsätzlich bewährt.

Abtreibungsinitiative: Frauen können weiterhin auf Solidarität zählen
Das Schweizer Stimmvolk hat die Initiative «Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache» heute deutlich verworfen. Mit diesem Volksentscheid können Frauen, die sich für einen Schwangerschaftsabbruch entscheiden, unabhängig von ihrer finanziellen Situation auch weiterhin eine qualitativ hochstehende Behandlung in Anspruch nehmen. Die FMH ist erfreut über die Absage an die Initiative und über das Festhalten an der bewährten Fristenregelung.

Isolierte Tarifeingriffe sind der falsche Weg
Mit der heute eröffneten Anhörung macht der Bundesrat nun erstmals von seiner subsidiären Kompetenz Gebrauch und greift in die TARMED-Tarifstruktur ein. Die FMH warnt vor solch isolierten Massnahmen, welche zu neuen Ungerechtigkeiten führen. Zusammen mit den Tarifpartnern H+ und MTK setzt die FMH darum die begonnene Gesamtrevision des TARMED fort: bis Ende 2015 wollen diese Partner gemeinsam die gesamte Tarifstruktur sachgerecht und betriebswirtschaftlich überarbeiten.

600 000 Versicherte wechseln die Krankenkasse
7.5 Prozent der Prämienzahler oder rund 600 000 Personen wechseln auf das nächste Jahr hin die Krankenkasse. Das sind ähnlich viele wie in den beiden Vorjahren. Allerdings nehmen weniger Prämienzahler den Wechsel zum Anlass, von der Standardversicherung in ein alternatives Modell zu wechseln, wie der Internetvergleichsdienst comparis schreibt.

Nationalrat wählt optimales Vorgehen für verbesserte Aufsicht
santésuisse begrüsst den Entscheid des Nationalrats, Massnahmen für eine moderne, verbesserte Aufsicht im Krankenversicherungsgesetz (KVG) zu verankern. So können Widersprüche zwischen unterschiedlichen Gesetzen verhindert und der Vollzug erleichtert werden. Auch die Rechtssicherheit wird verbessert.

Neue Krankenkasse nicht nur aufgrund der Prämie wählen
Die Versicherungsnehmer haben ihre neuen Prämien Ende Oktober oder Anfang November erhalten. Trotz der Ankündigung von Prämienerhöhungen wagen es viele Versicherungsnehmer nicht, die Krankenversicherung zu wechseln. Doch bei einem Krankenkassenwechsel könnten sie unter Umständen viel Geld sparen

Fast jeder dritte Schweizer ist falsch versichert
31 % der Schweizer Bevölkerung sind in einem Grundversicherungsmodell versi-chert, das nicht ihren Bedürfnissen entspricht. Das sind laut repräsentativer Umfrage des Internet-Vergleichsdienstes comparis.ch mehr als 1,8 Millionen Krankenversicherte. Mit dem passenden Modell könnten die Versicherten obendrein insgesamt über eine halbe Milliarde Franken sparen.

Mehr als drei Viertel der Portfolios der Krankenkassen bestehen aus Zusatzversicherungen
Das Vergleichsportal bonus.ch analysierte eine Stichprobe von 50'000 Offertenanfragen, die über den Vergleich der Krankenkassenprämien (Grund- und Zusatzversicherungen) auf seiner Webseite durchgeführt wurden. Ziel war es, zu bestimmen, für welche Zusatzversicherungen sich die Versicherungsnehmer am meisten interessieren.

santesuisse: Zu hohe Margen bei den Medikamenten im europäischen Vergleich
santésuisse hat in einer Studie die Schweizer Handelsmargen für Medikamente mit sechs europäischen Ländern verglichen. Verschreibungspflichtige Medikamente belasteten im Jahr 2012 die Prämienzahler in der Grundversicherung mit rund 5 Mrd. Franken. Davon flossen 1,3 Mrd. Franken als Marge an den Handel.

Alternative Versicherungsmodelle nach wie vor beliebt
In den letzten Tagen haben mehrere Medien die mangelnden Kenntnisse der Versicherungsnehmer bezüglich der alternativen Versicherungsmodelle wie HMO, Hausarzt oder Telmed hervorgehoben. Es wurde auch über die Missgeschicke der Versicherungsnehmer im Falle einer Missachtung der strengen Beschränkungen in Verbindung mit diesen Modellen berichtet.

BAG: Prämien steigen moderat
Die Standardprämien der obligatorischen Krankenpflegeversicherung steigen 2014 um durchschnittlich 2,2 Prozent. Umgerechnet entspricht dies einem monatlichen Betrag von 8 Franken 42 Rappen pro Person. Je nach Kanton erhöht sich die Standardprämie zwischen 1,0 und 3,8 Prozent. In den meisten Kantonen steigt die Standardprämie um weniger als drei Prozent.

Krankenkassen: Praktische Tipps für den Wechsel
Die obligatorische Krankenversicherung ermöglicht es, das Versicherungsmodell, die Franchise oder den Krankenversicherer einfach und ohne Qualitätseinbusse bei den versicherten Leistungen zu wechseln. Damit die Versicherten die Vorteile des Wettbewerbs bestmöglich nutzen können, stellt santésuisse ab sofort die wichtigsten Informationen und praktische Tipps zur Verfügung.

Spitäler wichtigste Kostentreiber im Gesundheitswesen
Die im Jahr 2012 im Rahmen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) erbrachten Leistungen erreichten mit 25,7 Milliarden Franken oder durchschnittlich 3’259 Franken (+2,9%) pro versicherte Person einen neuen Höchststand. Fast die Hälfte des Kostenanstiegs der in der OKP erbrachten Leistungen ist auf die Spitalbehandlungen zurückzuführen.

Mehrheit für Behandlungen im Ausland
52 Prozent der Schweizer sind dafür, dass die Krankenkassen im Rahmen der Grundversicherung die Kosten für Behandlungen im Ausland bezahlen sollten. Damit stützen sie laut Umfrage des Internet-Vergleichsdienstes comparis.ch die Stossrichtung eines vom Bundesrat geplanten Vorschlags, der noch in diesem Herbst in die Vernehmlassung soll. Signifikante Unterschiede zeigen sich allerdings zwischen Grenzkantonen und Binnenkantonen. Allgemein weit verbreitet ist die Sorge negativer Auswirkungen auf den Schweizer Arbeitsmarkt – selbst unter den Befürwortern.

Starkes Signal des Bundesrates gegen die schädliche Einheitskasse
Nach dem Nein zur Einheitskassen-Initiative verzichtet die Landesregierung auch auf einen indirekten Gegenvorschlag. Dieser hätte die Krankenversicherung verkompliziert und verteuert. Damit ist die kontraproduktive Verquickung von gesundheitspolitischen Reformen mit der schädlichen Einheitskasse vom Tisch. Schon vor Monaten hatte die Mehrheit des Parlaments auf diesen Sachverhalt hingewiesen.

santésuisse: Prämienzahlende bezahlen rund 300 Millionen Franken weniger
tarifsuisse ag setzt sich in den Tarifverhandlungen mit den Leistungserbringern erfolgreich für die Interessen der Versicherten ein: Für das laufende Jahr werden die Einsparungen für die Prämienzahlenden rund 300 Millionen Franken betragen. Dieser Betrag resultiert aus der Differenz zwischen den ursprünglichen Forderungen der Leistungserbringer und den in rund 370 Tarifverträgen vereinbarten Tarifen.

Vorschläge des Preisüberwachers zu den Generikapreisen kommen zu früh
Obwohl Generika sich als preisgünstige, aber qualitativ hochstehende Alternative zu Originalmedikamenten in der Schweiz wachsender Beliebtheit erfreuen und sich als wirksames Mittel gegen die Kostenexplosion im Gesundheitswesen bewährt haben, stehen sie selbst meist zu Unrecht am Preispranger. Jüngstes Beispiel ist der Auslandspreisvergleich des Preisüberwachers, der einer seriösen Analyse nicht standhält.

 
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