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Private Spitex-Organisationen fühlen sich diskriminiert
 
Der steigende Pflegebedarf könne nicht mehr nur mit staatlichen Organisationen abgedeckt werden; es brauche dazu private Anbieter. „Wir wollen gleichwertig mit den Krankenkassen abrechnen können“, fordert der Verband der privaten Spitex- Organisationen.

Ab nächstem Jahr tritt die neue Pflegefinanzierung in Kraft. Ein grosser Teil wird dabei über die Krankenversicherungen abgerechnet. Die übrigen Kosten – höchstens aber 20% - sollen dem Patienten verrechnet werden; den Rest müssen die Kantone und Gemeinden tragen.

 

Mit der Handhabung der einzelnen Kantone sind aber die privaten Spitex-Organisationen nicht zufrieden. Im Kanton Schaffhausen zum Beispiel soll die öffentliche Spitex 10% den Patienten verrechnen, währen die privaten Spitex-Anbieter 20% verrechnen müssen. Das sei klare Diskriminierung. "Wir fordern die Gleichbehandlung aller Leistungserbringer", moniert Rudolf Joder, SVP-Nationalrat und Präsident des Verbandes der privaten Spitex- Organisationen.

 

Ihnen sei bewusst, dass die Pflichten der staatlichen und der privaten Spitex nicht ganz dieselben seien; so kann ein privater Anbieter zum Beispiel einen Fall ablehnen. Dies sei aber noch kein Grund zur Ungleichbehandlung. Denn: Gemeinwirtschaftliche Leistungen der öffentlichen Organisationen würden zwar durch Subventionen abgegolten, aber sonst gäbe es keine Unterschiede.

 

Der Verband der privaten Spitex-Organisationen verlangt von der Gesundheitsdirektorenkonferenz, dass sie für eine Gleichbehandlung der Anbieter besorgt sei. Joder will dafür national mit einer Motion Druck aufsetzen.


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17.08.2010 - dzu


 

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