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Sie sind hier: Fokus » Morbus Crohn » Aktuell 23. Mai 2012
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Aktualitäten zu Morbus Crohn, chronische entzündliche Darmerkrankung, Reizdarm, IBS


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Chronische Darmerkrankungen: Oft nicht oder zu lange nicht entdeckt
Einige Menschen mit chronisch entzündetem Darm warten jahrelang auf ihre Diagnose, auch wenn sie schon einige Monate nach Ausbruch der Krankheit medizinischen Rat einholen. Junge Betroffene tragen das höchste Risiko, dass ihre Krankheit lange nicht erkannt wird. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der vom Schweizerischen Nationalfonds geförderten Schweizer IBD-Kohorten-Studie.

Chronische Darmentzündung: Effekt der Biologika bestätigt
Chronische Darmentzündungen (IBD) wie Morbis Crohn oder Colitis ulcerosa können heute mit Biologika behandelt werden. Eine Studienanalyse hat bestätigt, dass diese Therapie sich positiv auf den Krankheitsverlauf auswirkt.

Morbus Crohn: Empfehlungen zur Therapie bei Schwangeren und Kindern
Amerikanische und Europäische Gastroenterologen erarbeiteten Empfehlungen zur Therapie mit Biologika bei entzündlichen Darmerkrankungen (IBD) wie Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa bei Schwangeren und Kindern. Hier eine Zusammenfassung.

Magen-Darmerkrankungen: Behandlung entzündlicher Darmerkrankungen
Mit über 14'000 Teilnehmern war die United European Gastroenterology Week in Barcelona dieses Jahr der meist besuchte Kongress im Bereich der Magen-Darmerkrankungen. Hier die wichtigsten Informationen zu entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa.

Morbus Crohn belastet häufig die Seele und damit den Verlauf der Krankheit
Gewalt, Naturkatastrophen und Unfälle können zu einer posttraumatischen Störung (PTSD) führen. Eine Studie zeigt, dass auch die chronische Belastung durch die entzündliche Darmkrankheit Morbus Crohn zu einer PTSD führen kann und die Krankheit dadurch negativ beeinflusst.

Morbus Crohn: An den Ursachen sind über 70 Gene beteiligt
Zusätzlich zu den bereits bekannten 32 Erbanlagen scheinen noch weiter 39 Gene für die Entstehung der entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn mitverantwortlich zu sein, wie Forscher im Fachblatt „Nature Genetics“ schreiben.

Arthritis ist die häufigste Nebenerkrankung bei Morbus Crohn
43% der Betroffenen mit Morbus Crohn leiden an zusätzlichen Krankheiten ausserhalb des Magen-Darmtraktes, wie eine Auswertung von Krankenakten ergab. Arthritis ist dabei die häufigste Nebenerkrankung, sagen Experten an der SGIM-Tagung.

Stuhl-Test zum Ausschluss einer IBD erspart Endoskopie
Entzündungen im Darm können mit einem speziellen Stuhl-Test eruiert werden. Damit könnte der Arzt künftig einen Reizdarm besser von einer entzündlichen Darmerkrankung unterscheiden und dem Patienten würden Darmspiegelungen erspart.

Fibrin-Gel gegen Verbindungsgänge (Fisteln) bei Morbus Crohn
Fisteln sprechen schlecht auf einfache medizinische Therapien an und bedürfen nicht selten einer Operation. Eine kleine Studie kommt nun zur Erkenntnis, dass die Injektion von Fibrin-Gel einem Teil der Patienten helfen kann.

Darmspiegelung zur Krebsvorsorge: Wirksam und kosteneffektiv
Bei Patienten mit einem hohen Darmkrebs-Risiko macht eine regelmässige Darmspiegelung (alle drei Jahre) Sinn. Bei Personen mit einem geringen Risiko reichen Zehnjahres-Intervalle, wie Forscher im Journal „Gastroenterology“ schreiben.

Morbus Crohn: Neues vom Amerikanischen Gastroenterologen Kongress
Ein hoher Proteinkonsum (Fleisch und Fisch) scheint das Risiko sowohl für Morbus Crohn wie auch für Colitis ulcerosa zu erhöhen. Das konnte erstmals in einer Studie belegt werden, welche unter anderem an der Digestive Disease Week in New Orleans vorgestellt wurde. Ausserdem fanden Forscher weitere neue Risikofaktoren.

Wurmbehandlung bei Morbus Crohn
Ein Forscherteam an der Universität Iowa hat Morbus Crohn-Betroffene mit Würmern behandelt. Danach konnte bei einigen Patienten eine Besserung ihrer Beschwerden und bei anderen sogar Symptomfreiheit festgestellt werden.

Morbus Crohn: Nutzen der Langzeitbehandlung mit Antibiotika
M. Feller vom Sozial- und Präventivmedizinischen Institut der Universität Bern und Kollegen haben untersucht, ob eine Langzeittherapie mit Antibiotika bei Patienten mit Morbus Crohn eine Remission begünstigt.

Verhaltenstherapie hilft bei Reizdarm
Verhaltenstherapie hat sich bei Patienten mit Reizdarm (IBS) in einer kleinen Studie als effektive und rasch wirksame Massnahme zur Linderung der Beschwerden erwiesen.

Risiko für Polypen, Tumoren und Divertikel bei Reizdarm nicht erhöht
Verglichen mit Gesunden, erleiden Patienten mit einem Reizdarm-Syndrom nicht häufiger Tumoren, Divertikel oder Polypen, wie Magen-Darmspezialisten berichten.

Behandlung bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
Der Gastroenterologe Prof. Dr. med. Christoph Beglinger beschreibt die verschiedenen aktuellen Therapiearten bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa). Hier eine Zusammenfassung aus der Fachzeitschrift Medizinspektrum.

Entzündliche Darmerkrankungen: Hohes Thromboserisiko im Schub
Das Risiko für Thromboembolien ist bei den chronisch entzündlichen Darmerkrankungen erhöht. Eine Studie untersuchte, ob das Thromboserisiko im Schub höher ist als wenn keine Krankheitsaktivität besteht.

 
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