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15.11.2004
Aktuell
MS: Hirnläsionen gehen mit kognitiven Störungen einher Bei mehr als der Hälfte der MS-Betroffenen zeigen sich Gedächtnisstörungen während dem Krankheitsverlauf. Forscher stellten dies anhand einer kleinen Studie an der Universitätsklinik Padua fest.
Multiple Sklerose: Epstein-Barr-Viren erstmals in Hirnläsionen nachgewiesen Schon länger kursiert der Verdacht, dass das Epstein-Barr-Virus (EBV) MS auslösen könnte. Hirnforscher wiesen nun in Hirnläsionen von verstorbenen MS-Patienten das EB-Virus nach. Vermutlich gelangte das Virus mittels B-Lymphozyten, die zu den weissen Blutkörperchen gehören, ins Hirn. Somit müssten Wirkstoffe gegen die B-Lymphozyten auch bei MS wirksam sein, folgern die Forscher.
Frühzeitige MS-Behandlung stabilisiert die Krankheit und erhöht die Lebenserwartung Neue Daten aus Langzeitstudien zeigen: Die Frühtherapie bringt den MS-Patienten Vorteile und senkt deren Sterberisiko. Diese Ergebnisse wurden im Oktober 2011 am Treffen der europäischen und amerikanischen Gremien für die Therapie und Forschung im Bereich der Multiplen Sklerose (MS) in Amsterdam vorgestellt.
Multiple Sklerose und Gedächtnisleistung: Antworten auf vier häufig gestellte Fragen Das Sprechzimmer-Interview „Kognitive Störungen können bereits im Frühstadium von Multipler Sklerose auftreten“ mit PD Dr. Pasquale Calabrese vom Institut für Psychologie der Universität Basel hat bei Betroffenen Fragen aufgeworfen. Hier die Antworten auf vier häufig gestellte Fragen rund um die Multiple Sklerose und eine eingeschränkte Gedächtnisleistung.
Multiple Sklerose: Sport für Körper und Seele Auch Menschen mit multipler Sklerose profitieren von regelmässiger sportlicher Bewegung. Allerdings kommt es auf das richtige Mass an. Susanne Kägi, Beraterin im MS-Zentrum Deutschschweiz erklärt, worauf es ankommt.