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Sie sind hier: Fokus » Multiple Sklerose » Aktuell 04. Februar 2012
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Artikel zum Thema Multiple Sklerose


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Multiple Sklerose: Epstein-Barr-Viren erstmals in Hirnläsionen nachgewiesen
Schon länger kursiert der Verdacht, dass das Epstein-Barr-Virus (EBV) MS auslösen könnte. Hirnforscher wiesen nun in Hirnläsionen von verstorbenen MS-Patienten das EB-Virus nach. Vermutlich gelangte das Virus mittels B-Lymphozyten, die zu den weissen Blutkörperchen gehören, ins Hirn. Somit müssten Wirkstoffe gegen die B-Lymphozyten auch bei MS wirksam sein, folgern die Forscher.

Frühzeitige MS-Behandlung stabilisiert die Krankheit und erhöht die Lebenserwartung
Neue Daten aus Langzeitstudien zeigen: Die Frühtherapie bringt den MS-Patienten Vorteile und senkt deren Sterberisiko. Diese Ergebnisse wurden im Oktober 2011 am Treffen der europäischen und amerikanischen Gremien für die Therapie und Forschung im Bereich der Multiplen Sklerose (MS) in Amsterdam vorgestellt.

MS: So verändert Multiple Sklerose das Gehirn
Forscher stellten mittels Magnetresonanztomographie an MS-Betroffenen fest, wie MS die Architektur des Gehirns verändert: Je stärker die Nervenfasern im Gehirn geschädigt sind und kognitive Defizite festzustellen waren, desto mehr kommunizierten andere Hirnareale miteinander.

MS: Gespräch mit einer Betroffenen über ihren Umgang mit den kognitiven Störungen
Mitte Juli 2011 erhielt sie die ''sichere Multiple Sklerose (MS)-Diagnose''. Sprechzimmer sprach mit der Frau, welche Familie hat und im besten Alter ist, über ihre kognitiven Störungen, die häufig mit MS einhergehen.

Multiple Sklerose und Gedächtnisleistung: Antworten auf vier häufig gestellte Fragen
Das Sprechzimmer-Interview „Kognitive Störungen können bereits im Frühstadium von Multipler Sklerose auftreten“ mit PD Dr. Pasquale Calabrese vom Institut für Psychologie der Universität Basel hat bei Betroffenen Fragen aufgeworfen. Hier die Antworten auf vier häufig gestellte Fragen rund um die Multiple Sklerose und eine eingeschränkte Gedächtnisleistung.

MS-Auslöser: Stress doch kein Risikofaktor
Die vorliegenden Ergebnisse einer Norwegischen Studie widerlegen die Annahme, wonach Stress am Arbeitsplatz oder emotionaler Stress eine Auslöser für Multiple Sklerose sein könnte.

MS ist kein Grund die Grenzen nicht zu überschreiten
Das sagt einer, der es wissen muss. Christian Rusterholz, selber an MS erkrankt, ist wieder mit seinem Rad und seinen Teamkollegen für die MS-Gesellschaft unterwegs.

Rund ums Gehirn: Schweizweite Aktionswoche beleuchtet neuste Forschung und Erkenntnisse
Bereits zum 14. Mal findet in der Schweiz die Woche des Gehirns statt. Acht Schweizer Städte veranstalten dazu vom 14. bis 18. März sowie 21. bis 24. März in Basel eine Vielfalt von Anlässen rund um das Thema Gehirn. Die breite Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, sich über den neusten Stand der Forschung zu informieren und sich an der Diskussion zu beteiligen.

MS-Ursache: Eine Genvariante bei Frauen häufiger als bei Männer
Frauen leiden etwa doppelt so häufig an MS wie Männer. Dass Gene dafür verantwortlich sein könnten, wird schon länger vermutet. Forscher haben nun entdeckt, dass ein spezielles Gen, welches bereits mit MS in Verbindung gebracht wird, bei Frauen deutlich häufiger vorkommt als bei Männern.

Neue Medikamente: Abwägen von Risiko und Nutzen
Zur Therapie der Multiplen Sklerose (MS) stehen neue Medikamente kurz vor der Zulassung. Experten auf dem Gebiet der MS und der Prüfung der Arzneimittelsicherheit zeigten am Medien-Apéro auf, dass diese neuen Substanzen zwar wirksam sind, deren Sicherheit jedoch erst in ein paar Jahren bekannt sein wird; wenig bekannte Medikamente bergen immer auch Risiken.

Zu Chancen und Risiken neuer MS-Therapien
Referat von Prof. Ludwig Kappos, Neurologische Klinik und Poliklinik am Universitätsspital Basel, anlässlich des Medien-Apéros in Zürich im Dezember 2010.

MS-Therapie: Arzneimittelsicherheit neuer Medikamente
PD Dr. Stefan Russmann, Leiter Pharmakoepidemiologie und Arzneimittelsicherheit am Universitätsspital Zürich klärt über die Risiken mit neuen, unbekannten Medikamenten auf.

Multiple Sklerose: Empfehlungen zur Grippeimpfung
Gemäss den Empfehlungen der WHO als auch der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (EKIF), der Arbeitsgruppe Influenza (AGI) und des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) wird für die kommende Wintersaison 2010/11 die Grippeimpfung für MS-Betroffene empfohlen, wie es im Newsletter der MS-Gesellschaft heisst.

MS: Mobilitätsverlust wirkt sich negativ auf Lebensqualität aus
Eine Umfrage bei MS-Betroffenen sowie Personen aus Gesundheitsberufen ergab: MS-bedingter Mobilitätsverlust wird sowohl von fachlicher wie auch von Seiten des sozialen Umfeldes (Beruf, Familie) zu wenig Ernst genommen.

MS-Therapie: Deutlich bessere Überlebenschance dank frühzeitiger Interferon-Behandlung
Forscher verglichen über einen Zeitraum von 21 Jahren MS-Betroffene, welche früher mit Interferon beta-1b behandelt wurden, mit einer Patientengruppe, die anfänglich ein Scheinmedikament (Placebo) erhielt. Resultat: Die von Beginn an mit Interferon behandelte Gruppe hatte ein um fast 40% niedrigeres Sterberisiko.

MS: Spezielle Meditation hilft gegen Depressionen
Erschöpfung, Ängste und Depressionen sind bei MS-Patienten häufig. Eine Studie hat nun die Wirksamkeit einer speziellen Meditation gegen solche Beschwerden an 150 MS-Patienten belegt.

Multiple Sklerose: Europäische Zulassungsbehörde lehnt orales Medikament ab
Krebserkrankungen und Häufung von Lymphopenien (bösartige Veränderungen des Knochenmarks) seien nach dem Konsum von Cladibrin zu häufig aufgetreten, so das Committee for Medicinal Products for Human Use (CHMP) der europäischen Zulassungsbehörde EMA.

JCI Rose Day 2010: Die Rosenkavaliere sammeln für MS-Betroffene
Nach dem grossen Erfolg im letzten Jahr wird die Junior Chamber International Schweiz (JCIS) am Samstag, 25. September 2010 zum zweiten Mal eine schweizweite Rosenverkaufsaktion zugunsten der Schweizerischen MS-Gesellschaft lancieren.

Multiple Sklerose: Mehr Hirnläsionen im Frühjahr und Sommer
Forscher des Brigham and Women's Hospital in Boston belegten an einer kleinen Studie, dass die Zahl der frischen Hirnläsionen saisonabhängig ist: In den Monaten März bis August traten bis zu dreimal häufiger Läsionen auf als in den anderen Monaten.

Hirnstörungen bei MS erkennen und vorbeugen
Störungen der Hirnleistung mit Gedächtnisstörungen, Konzentrationsfähigkeit, und Aufmerksamkeit kommen bei MS leider nicht selten vor. Mit Hilfe von Tests, die auch zu Hause durchgeführt werden können, ist es möglich seine Gehirnleistung zu testen. Spezielle Gehirntrainings (so genanntes Gehirnjogging) können die Leistung die Aufmerksamkeit schärfen.

 
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