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Gedächtnisstörungen, Probleme sich zu konzentrieren, Vergesslichkeit - verstärkt noch durch Fatigue - sind als bekannte Störungen bei Multipler Sklerose nicht selten. Doch mit ein wenig Übung kann man sein Gedächtnis trainieren.
Eine einfache Übung zur Merkfähigkeit: Schauen Sie aus dem Fenster und konzentrieren Sie sich auf einen Gegenstand. Schliessen Sie die Augen und versuchen Sie nun, sich an alle Einzelheiten zu erinnern. Notieren Sie die Details auf einem Blatt Papier. Dann öffnen Sie die Augen und prüfen, ob das Gemerkte mit der Wirklichkeit übereinstimmt.
Zahlen - etwa die Kontonummer - kann man sich besser merken, wenn man Eselsbrücken bildet: z.B. 14-92-19-45 kann man aufteilen in 1492- das Jahr, in welchem Columbus Amerika entdeckte, und in 1945 - das Ende des Zweiten Weltkriegs.
Ein wenig Ordnung ins Gedächtnis bringt man mit der Aufteilung in Gruppen, z.B. wenn man die Einkaufsliste vorsortiert nach Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Schreibwaren. Solche Listen kann man gut im Computer vorbereiten und immer wieder ergänzen.
Lernt man eine neue Person kennen, sollte man sich auf deren Namen konzentrieren und die Person mehrmals mit dem Namen ansprechen - so prägt sich der Name besser im Gedächtnis ein.
Anregende Gespräche, musizieren, lesen, das Lösen von Kreuzworträtseln, sich abends nochmals die Geschehnisse des Tages durch den Kopf gehen lassen und warum nicht Tagebuch führen? Alle diese Tätigkeiten fordern Sie. Dabei fördern und trainieren Sie das Gedächtnis.
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