1x1 AdLINK Zaehlpixel Tag
NET-Metrix-Audit 1.5
Leaderboard

Sie sind hier: Fokus » Multiple Sklerose » Aktuell 23. Mai 2012
Suchen
sprechzimmer.ch
Aktuell
Erweiterte Suche
Adsense Linkblock

Fokus
Alkoholabhängigkeit
Baby / Geburt Schwangerschaft
Blutgerinnung
Brustkrebs
Cholesterin
Chronische myeloische Leukämie (CML)
Durchfall
Eisenmangel
Eizellvorsorge
Endometriose
Essstörungen
Fussgesundheit
Gebärmutterhalskrebs/ Genitalwarzen
Haarausfall
Haut-/Sonnenschutz
Herz / Herz-Kreislauf
Heuschnupfen
Immunsystem stärken
Insektenschutz
Körperschmuck
Krankenversicherung
Menstruation
Morbus Crohn
Multiple Sklerose
Aktuell
Expertenmeinung
Fakten
Diagnose
Symptome
Behandlung
Tipps
FAQ
Glossar
Links
History
Diskussionsforum
Nagelgesundheit
Nagelpilz
Nahrungsmittel: Allergie, Unverträglichkeit
Nikotinsucht
Prostatakrebs
Schwindel
Stress
Todesfall
Verhütung / Verhütungsmethoden
Wechseljahre
Vogelgrippe
Zecken
Krankheitsbilder
Symptome
Medizinische Onlineberatung
Versand-Apotheke
News
Patientenzeitschrift Sprechstunde
Gesundheitsmagazin Schweizer Hausapotheke
Gesundheits-TV
Ratgeber
Ernährung
Gesunde Zähne
Alternativmedizin, TCM
Männer
Frauen
Kinder-Teenager
Senioren
Sport, Wellness
Pharmazeutika
Nützliches
Abstimmung
Links

 

Left Skyscraper

Rectangle Top

 

Schrift: Schrift grösser Schrift kleiner Als Email versenden Druckvorschau

 
MS: Mobilitätsverlust wirkt sich negativ auf Lebensqualität aus
 
Eine Umfrage bei MS-Betroffenen sowie Personen aus Gesundheitsberufen ergab: MS-bedingter Mobilitätsverlust wird sowohl von fachlicher wie auch von Seiten des sozialen Umfeldes (Beruf, Familie) zu wenig Ernst genommen.

 
Im Auftrag eines Herstellers für MS-Medikationen führte ein unabhängiges Marktforschungsunternehmen die Studie durch.

 

Befragt wurden 436 MS-Betroffene und 182 Vertreter aus Gesundheitsberufen (Neurologen und MS-Pflegepersonal) aus Kanada, Frankreich, Deutschland, Spanien, Schweden und Grossbritannien.

 

Der Fragenkatalog für die MS-Betroffenen, welche mittels Patientenverbindungsgruppen gefunden wurden, war nach strengsten Richtlinien geführt. Das Gesundheitspersonal wurde extra für die Befragung rekrutiert und die Ergebnisse nach dem EphMRA-Verhaltenskodex für internationale Marktumfragen im Gesundheitssektor validiert. Die Umfragen wurden online und anonym durchgeführt.

 

Hauptpunkte bei der Befragung waren: Die selber erlebte Mobilität, beziehungsweise dessen Vermindung oder Verlust aufgrund der Erkrankung sowie die fremd erlebte Mobilitätsbeeinträchtigungen seitens des betreuenden Fachpersonals.

 

Zwei Hauptergebnisse waren markant:

  • Die Gehfähigkeit – ein deutlicher Marker der Mobilität – wird vom betreuenden Personal insgesamt nur unzureichend beachtet und kontrolliert.
  • Fast 40% der MS-Betroffenen und fast 50% ihrer Betreuer gaben an, die Mobilitätsprobleme nie oder nur selten bei einem Arztbesuch anzusprechen.

Das soziale Leben der MS-Betroffenen scheint laut der Umfrage durch Mobilitätsdefizite stark eingeschränkt zu sein:

  • 45% gaben an, wegen Mobilitätseinschränkungen Freunde verloren zu haben
  • 72% berichteten über starke Einschränkungen im Beruf aufgrund ihrer Mobilitätsprobleme; wahrscheinlich klagen deshalb 64% der MS-Betroffenen über Lohneinbussen.
  • 37% gaben sogar an, auf Grund ihrer körperlichen Einschränkungen auch schon Selbsttötungsgedanken gehabt zu haben.

Der Verlust oder die Einschränkung der Mobilität bei MS schlägt sich offensichtlich schnell in der Lebensqualität – das heisst im gesellschaftlichen, körperlichen und psychischen Wohlbefinden – negativ nieder.

 

Deshalb fordert Prof. Shibeshih Belachew, Universität Lüttich, Belgien: “Die Ergebnisse zeigen deutlich auf, dass das Mobilitätsproblem bei MS sowohl seitens der Betroffenen wie auch der Betreuenden zu wenig ernst genommen und unterschätzt wird. Eine früh angesetzte MS-Behandlung, intensive Betreuung und Enttabuisierung der Mobilitätsproblematik ist offensichtlich notwendig.“

 

Die Mobilitätsdefizite können nach der MS-Diagnose rasch auftreten. Deshalb sind sowohl die Frühdiagnose wie auch die Frühtherapie von grosser Wichtigkeit.

 

Auch andere MS-Experten betonen immer wieder, dass die frühe MS-Therapie zum Beispiel mit beta-Interferon den Verlauf der MS-Krankheit deutlich reduzieren und damit die Lebensqualität der Betroffenen deutlich steigern kann. Ebenso wichtig seien auch für MS-Betroffene regelmässige sportliche Aktivitäten und/oder fachlich unterstützte Bewegungstherapien sowie die optimale Behandlung der MS.

 

Mehr zum Thema


Mediscope

28.10.2010 - dzu


 

Rectangle

 

Zur Anmeldung >>

Krankheiten von A-Z, Symptome, Therapien, Diagnosen >> 

Symptome: die wichtigsten Beschwerden >>
Pages en Français Santeweb >>
 
Medizinische Onlineberatung
 

Das Team der Onlineberatung für Ihre Fragen zu Gesundheit, Krankheit und Medizin.

mehr >>

Häufige Fragen und Antworten >>

 

Ihre Spezial-Apotheke

schnell, diskret, günstig

 

 

Diskussionsforen

 

Aktuelle Foren

Wechseljahre
Morbus Crohn
Immunsystem stärken
Baby, Geburt,  Schwangerschaft
Herz /Herz-Kreislauf
Eisenmangel
Nagelpilz
Brustkrebs
Nahrungsmittelallergie/
-Unverträglichkeit

Prostatakrebs

Multiple Sklerose
Verhütung, Verhütungsmethoden
MySana für Ihre Gesundheitsakte
 
Ihre persönlichen, medizinischen Daten jeder Zeit nur für Sie griffbereit.

mehr >>

 

Button 150x100

 

Right Skyscraper