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Bei 268 Patienten mit Multipler Sklerose wurde das Gehrin kernspintomografisch untersucht. Die Zahl oder die Zunahme der Verletzungen (Läsionen) im Hirn sind entscheidend für die Therapie.
Ausserdem wurden die Patienten zu ihrem Raucherstatus befragt. Als Nichtraucher galt dabei, wer weniger als sechs Monate geraucht hatte. Es zeigte sich, dass Raucher und Exraucher auf der Krankheitskala zwischen 0 und 10 Punkten, welche den Verlauf der Krankheit misst, 0.5 Punkte mehr aufwiesen als Nichtraucher. Die Zahl der Hirnläsionen war bei den Rauchern und Exrauchern um 17% höher und das Volumen der Hirnhohlräume (Ventrikel) um 13% höher als bei den Nichtrauchern.
Letzteres bedeutet, dass Raucher und Exraucher mit Multipler Sklerose weniger Hirnmasse haben. Die Ursache vermuten die Forscher in einer gestörten Bluthirnschranke, welche das Gehirn anfälliger für Schadstoffe des Tabakrauchs macht.
Eine andere kürzlich erschienene Studie zeigte auf, dass Rauchen die Krankheit MS sowie MS-Schübe fördern kann (zur Studie >>) |