MS-Behandlung: Monoklonale Antikörper
Zurzeit sind viele verschiedene Substanzen zur Therapie der MS in der Entwicklung. Eine vielversprechende Wirkstoffklasse sind die sogenannten monoklonalen Antikörper. Diese Substanzen können mit hoher Spezifität an bestimmte Moleküle binden und blockieren, die für die Entwicklung der MS von Bedeutung sind.
Monoklonale Antikörper (MAbs) kommen in der Medizin seit mehr als 20 Jahren, besonders in der Krebstherapie und bei immunologischen Erkrankungen, zum Einsatz. In der MS-Therapie wird Natalizumab bereits zur Therapie verwendet. Weitere Substanzen sind Rituximab, Daclizumab und Alemtuzumab, von denen sich letzteres in klinischen Studien als sehr vielversprechend erwies.
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| 11.06.2009 - dzu |
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