Augustus d’Este beschreibt als Erster das Auftreten von MS Symptomen, ein Ereignis welches er einer stressvollen Erfahrung - wie beispielsweise einer Beerdigung - zuschreibt.
1844
Cruveilher beschreibt als Erster die für die Krankheit verantwortlichen anatomische Läsionen
1868
MS wird zum ersten Mal diagnostiziert, die von Jean-Martin Charcot postulierte klinisch-pathologische Definition hat noch heute ihre Gültigkeit.
1878
Louis Ranvier entdeckt das Myelin. Andere Forscher werden später eine spezifische Klasse von Myelin-produzierenden Zellen (Oligodendrozyten) beschreiben und die Wichtigkeit von Myelin hinsichtlich der Übertragung von Nervenimpulsen entdecken.
1879
Pierre Marie schlägt eine Infektion als Auslöser von Multipler Sklerose vor. Gleichzeitig wird die genetische Anfälligkeit auf MS erkannt.