Erkennung des therapeutischen Nutzens der Interferone (1980 – heute)
Geschichte der Multiplen Sklerose
1989
Erste grossangelegte Studie einer MS-Langezeit Therapie schliesst MS-Patienten ein.
1993
Neue Ära in der Therapie von MS. Betaferon wurde in den USA als erstes Medikament zur Therapie der schubförmig verlaufenden MS zugelassen.
1995
Zulassung von Betaferon in der Schweiz. Bis 1995 wurde die Diagnose MS im Wesentlichen klinisch gestellt (d.h. nach Symptomen eines Schubs, ohne MRI) und beruhte vorwiegend auf der Erfahrung des Neurologen. Dies war mit Unsicherheiten verbunden. Da es bis 1995 an wirksamen Interventionen mangelte, gab es kaum einen Anlass, MS schneller zu diagnostizieren. Heute stehen mehere Substanzen zur Verfügung.
2001
MRI/MRT Bildgebung setzt sich als Standard zur Diagnose von MS durch (nach den sogenannten McDonald Kriterien). MRI/MRT erleichtertern massgeblich die Diagnosestellung und eine frühe Erkennung von MS.
2005
Erste Langzeitdaten von MS-Therapeutikum (Zeitraum: 16 Jahre) bestätigen die langfristige Wirksamkeit und Verträglichkeit von Betaferon.
2006
Publikation der BENEFIT Daten. Neue Erkenntnisse über den Erfolg der Frühtherapie: je früher Betroffene mit einer Basistherapie beginnen, desto besser wirkt das Medikament hinsichtlich dem Krankheitsverlauf.