Zum ersten Mal werden Anomalitäten in der Zerebrospinalflüssigkeit von MS Patienten festgestellt. Ebenfalls stellt man fest, dass die Multiple Sklerose keinen einheitlichen Verlauf aufzeigt und in der Nordhemisphäre häufiger anzutreffen ist.
1935
Thomas Rivers entwickelt ein Tiermodell einer der MS ähnlichen Krankheit und schlägt eine autoimmune Ursache der MS vor, mit Myelin des Zentralnervensystems als Ziel des Immunangriffs.
1942
Elvin Kabat unterstreicht die Wichtigkeit der Anomalitäten der Zerebrospinalflüssigkeit innerhalb des Immunsystems.
1953
Die erste umfassende neuropsychologische Studie wird mit einer kleinen Zahl MS Patienten durchgeführt. Die Forscher Ross & Reitan stellen fest, dass die untersuchten Patienten grosse Mühe haben bei Aufgaben, die eine hohe Bewegungsgeschwindigkeit, Kraft und Koordination erfordern. Weniger Mühe bereitete den Patienten Abstraktion und konzeptionelles Denken, gar keine Beeinflussung konnte auf die verbale Fähigkeit festgestellt werden.
1955
John Kurtzke entwickelt die erste Skala um die unterschiedlichen Zustände der MS zu erfassen; eine neuere Version davon, die Expanded Disability Status Scale (EDSS) findet heute noch Verwendung.