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Sie sind hier: Fokus » Nikotinsucht 23. Mai 2012
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Online-Forum zum Thema Lungenkrebs der Krebsliga
 
Immer noch zehn Prozent der Gesamtbevölkerung der Schweiz sind mindestens eine Stunde pro Tag dem Passivrauch ausgesetzt sind. Die krebserregenden Stoffe im Tabakrauch sind mitverantwortlich für die Entstehung von Lungenkrebs. Im internationalen Lungenkrebsmonat November bietet die Krebsliga Schweiz deshalb ein Experten-Forum an.

In der Schweiz leben fast 1.5 Millionen Raucherinnen und Raucher. Im Rahmen des Nationalen Programms Tabak soll der Anteil der Rauchenden an der Gesamtbevölkerung von 27 Prozent (2010) auf 23 Prozent im Jahr 2012 gesenkt werden.

 

Zum Lungenkrebsmonat November will die Krebsliga Schweiz aber auch auf all jene Menschen aufmerksam machen, die vom Passivrauchen belästigt werden. Trotz positiver Tendenz besteht noch immer Handlungsbedarf Eine aktuelle, vom Bundesamt für Gesundheit BAG in Auftrag gegebene Studie über das Passivrauchen in der Schweizer Bevölkerung 2010 hat gezeigt, dass dank dem Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen die Menschen in der Schweiz im öffentlichen Raum viel weniger Passivrauch einatmen als vor dessen Einführung und dass fast 80 Prozent aller Befragten rauchfreie Restaurants, Cafés, Bars und Discos immer noch befürworten.

 

Ein rauchfreier Arbeitsplatz wird sogar von über 90% der Arbeitnehmenden begrüsst. Die Studie weist aber auch nach, dass 2010 immer noch insgesamt zehn Prozent aller befragten 14- bis 65-Jährigen während täglich mindestens einer Stunde unfreiwillig mitrauchen. Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene sind dem Passivrauch stärker ausgesetzt: die 20- bis 24-Jährigen halten sich oft an Orten auf, wo viel geraucht wird (in Fumoirs von Discos und Bars, bei Freunden zu Hause, etc.) und gehören selber zur Altersgruppe mit dem höchsten Anteil an Raucherinnen und Rauchern.

 

Nichtrauchen bevorzugt: sich selbst und der Umgebung zuliebe Türen sind kein Hindernis für Tabakrauch, denn er findet immer den Weg in andere Räume – durch Ritzen und Schlüssellöcher. Um sich selbst, seine Familie und die Mitbewohner vor den negativen Auswirkungen des Tabakrauches zu schützen, ist deshalb Nichtrauchen die erste Wahl. Jedes Jahr erkranken fast 3' 800 Menschen in der Schweiz an Lungenkrebs und es sterben jährlich knapp 2 900 Personen daran.

 

Rauchende haben ein mehrfach erhöhtes Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Zusätzlich steigern Schadstoffe wie zum Beispiel Abgase, Teer, Russ, Asbest oder auch die Radon-Strahlung das Lungenkrebs-Risiko. Stellen Sie Ihre Fragen: ein Experte antwortet im Online-Forum Aus Anlass des internationalen Lungenkrebsmonates gibt die Krebsliga Schweiz im November Betroffenen, Angehörigen und Interessierten die Möglichkeit, sich über dieses Thema auszutauschen: in einem Online-Forum können vom 1. bis 30. November 2011 einem Krebsspezialisten Fragen zu Prävention, Früherkennung, Behandlung und Folgen der Erkrankung gestellt werden. Diese Fragen und die entsprechenden Antworten werden anonymisiert im Internet (www.krebsforum.ch) publiziert und so allen Interessierten zugänglich gemacht.


Krebsliga Schweiz

02.11.2011 - dzu


 

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