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Sie sind hier: Fokus » Nikotinsucht » Rauchstopp-Hilfen 23. Mai 2012
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Entwöhnung: Die ersten Tage ohne Rauch

Der Kampf ums Durchhalten ist noch nicht zu Ende, wenn Sie die ersten Tage überstanden haben. Und gerade die können es in sich haben: Vielen zittern die Hände, andere haben ein dumpfes Gefühl im Kopf oder sind schlecht gelaunt. Auch Hitzewallungen oder Lustlosigkeit können in den ersten Tagen der Nikotinabstinenz auftreten.

 

Viele Klagen über Konzentrationsschwierigkeiten und Schlafstörungen. Dieser Zustand hält aber nur einige Tage an. Es können sämtliche Entzugserscheinungen auftreten, viele Ex-Raucher berichten aber, dass sie überhaupt keine nennenswerten Beschwerden hatten.  Ein Grund mehr, sofort aufzuhören!

 

Manche ehemaligen Raucher klagen in der ersten Zeit nach dem Aufhören über Schwierigkeiten beim Luftholen, fühlen sich kurzatmig und stellen fest, dass das gewohnte (Ab-) Husten erschwert ist. Auch das sind ganz normale Begleiterscheinungen der ersten rauchlosen Zeit; sollten Sie dennoch beunruhigt sein, fragen Sie Ihren Arzt um Rat.

 

Für Ihren Körper bedeutet der Rauchstopp das Einsetzen einer langen Erholungsphase. Der Abbau des Teers setzt sich sogar über Jahre hinweg fort. Die Folge ist ein ständig sinkendes Krebsrisiko. Nach etwa 15 Jahren sind Ex-Raucher den Nie-Rauchern beinahe ebenbürtig. Halten Sie also durch. Stellen Sie konsequent Ihre bisherigen Gewohnheiten um, die das Rauchen gefördert haben und unternehmen Sie noch weitere Schritte in Richtung Gesundheit.

 

10 gute Gründe mit Rauchen aufzuhören im Zeitraffer

  • 20 Minuten Rauchstopp: der Blutdruck sinkt, Herzfrequenz und Körpertemperatur gleichen sich derjenigen des Nichtrauchers an.
  • 8 Stunden Rauchstopp: das Kohlenmonoxid in den Blutbahnen hat sich verflüchtigt und macht dem Sauerstoff Platz.
  • 24 Stunden Rauchstopp: das Herzinfarktrisiko verringert sich.
  • 4 Tage Rauchstopp: der Geschmack- und Geruchsinn verfeinert sich.
  • 3 Monate Rauchstopp: die Blutzirkulation verbessert sich und die Lungenkapazität nimmt um bis zu 30% wieder zu.
  • 9 Monate Rauchstopp: der Raucherhusten hört auf oder vermindert sich stark.
  • 1 Jahr Rauchstopp:  das Risiko von Erkrankungen der Herzkranzgefässe ist noch halb so gross.
  • 2 Jahre Rauchstopp: Falls nicht andere Risikofaktoren bestehen (z.B. Übergewicht, hoher Blutdruck) gleicht das Herzinfarktrisiko dem jenigen Risiko der Nichtraucher.
  • 10 Jahre Rauchstopp: das Lungenkrebsrisiko ist etwa gleich gross wie bei „echten“ Nichtrauchenden (also denen, die nie geraucht haben).
  • 15 Jahre Rauchstopp: das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen gleicht sich dem, der nie geraucht hat.

Ausserdem

  • Das Selbstbewusstsein und ein neues Körperbewusstsein steigt mit jedem „Nichtraucher-Tag“.
  • Der frische Atem steigert die Lebensenergie und Lebenslust.
  • Die sportliche und körperliche Leistungsfähigkeit verbessert sich Tag für Tag.
  • Die Stressresistenz wird stärker.
  • Die Unabhängigkeit macht frei und stolz.

Quelle: American Cancer Society

 
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04.01.2006
 
 
 



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