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Sie sind hier: Fokus » Prostatakrebs » Aktuell 23. Mai 2012
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Chronische Prostataentzündung: Therapien im Vergleich
 
Forscher untersuchten die Wirksamkeit von alpha-Blockern, Antibiotika, Entzündungshemmern und anderen Therapien zur Linderung von Schmerzen und Problemen beim Harnlassen bei chronischer Prostataentzündung (auch chronic pelvic pain syndrome, CCPP) untersucht.

 
Die Froscher durchsuchten dazu grosse medizinische Datenbanken nach Studien, welche die Wirkung verschiedener Medikamente miteinander oder mit Placebo verglichen hatten.

 

23 von 262 Studien kamen für die Analyse in Frage. Es zeigte sich, dass der Einsatz einer Kombination von alpha-Blockern und Antibiotika – gegenüber von Placebo – die grösste Symptomlinderung brachte. Ebenfalls eine deutliche Schmerzlinderung brachten alpha-Blocker, Antibiotika sowie Finasterid-Monotherapie (wird auch zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrösserung eingesetzt).

 

Bei der Verbesserung der Probleme beim Harnlassen erwiesen sich ebenfalls alpha-Blocker und Antibiotika als wirksamste Mittel – wobei auch hier die Kombinationstherapie am besten abschnitt. In Studien, welche das Therapieansprechen beurteilt hatten, zeigten Entzündungshemmer, Phytotherapie (Wirstoffe auf pflanzlicher Basis) und alpha-Blocker die besten Resultate.

 

Fazit der Autoren: Die Symptome einer chronischen Prostataentzündung scheinen durch alpha-Blocker und Antibiotika - allein und in Kombinationen - am besten gelinder zu werden.

 

Stehen Probleme beim Harnlassen im Vordergrund, scheinen alpha-Blocker, bei Harnwegsinfektionen Antibiotika und bei Schmerzen als Hauptsymptom Entzündungshemmer oder sogenannte Anitkonvulsiva (werden auch z.B. bei neuropathischen Schmerzen eingesetzt) die sinnvollste Therapie zu sein.

 

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Tellmed, AMA

12.01.2011 - dzu


 

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