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Sie sind hier: Fokus » Prostatakrebs » Aktuell 11. Februar 2012
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Prostatakarzinom: Erbliches Risiko bei 20 Prozent
 
Wie hoch das familiäre Risiko der Prostatakrebserkrankung ist, wollten Forscher wissen. Es zeigte sich, dass das Risiko bei über 65-Jährigen mit nur einem kranken Verwandten relativ gering ist.

 
Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums erhoben Daten aus der schwedischen Krebsdatenbank.

 

20% von 26’651 Prostatakrebspatienten hatten einen männlichen Verwandten mit derselben Krankheit. Verglichen mit anderen Krebsformen bei über 65-Jährigen ist das erbliche Risiko bei Prostatakrebs damit gering (1.8fach erhöht).

 

Verglichen mit Patienten, die keine Verwandten mit Prostatakrebs hatten, war das Risiko bei Männern unter 65 Jahren mit bis zu drei betroffenen Verwandten um den Faktor 23 erhöht.

 

Es handelt sich hier um die bisher grösste Studie zu Prostatakrebs und familiärem Risiko. Die Ergebnisse zeigen, dass besonders junge Männer mit familiärer Vorbelastung früh abgeklärt werden sollten.

 

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Journals European Urology (doi:10)

28.04.2010 - dzu


 

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