Diskutieren Sie mit andern Männern über das heikle Thema ''Prostata'' und seine Erkrankungen. Erzählen Sie z.B. wenn bei Ihnen die Diagnose Prostatakrebs gestellt wurde und wie Sie damit umgehen, welche Therapien bei Ihnen geholfen haben, wie sich die Krankheit auf ihre Partnerschaft auswirkt. Kurz: wie es Ihnen damit geht.
Einer meiner Freunde wünschte mir, dass ich in der auf mich einstürzenden Flut an Meinungen, Tipps und Heilungsvorschlägen die Ruhe und Übersicht bewahren könne. "Mögest du den Weg finden, der für dich der richtige ist, das hoffe ich für dich." Heute morgen habe ich eine kurze Übersicht gemacht und bin auf etwa 100 Ideen gekommen, was man in meinem Fall tun kann. Da gilt es als erstes: Ruhe bewahren, auch wenn das Leben auf dem Spiel steht.
Am Anfang meiner Heilung stand der Entschluss, noch in bester Lebensqualität ein paar Jahre "dran zu hängen". Wie der Psychiater Lawrence LeShan in seinem Buch "Psychotherapie gegen den Krebs" sagt, gilt es, herauszufinden, was für das weitere Leben (seien es sechs Monate oder noch viele Jahre) besser gemacht werden kann. Bisher ist etwas schief gelaufen - sonst wären nicht ein paar Zellen "auf die schiefe Bahn geraten". Also lasse ich die Gedanken an Ohnmacht, Verzweiflung und Not/Elend möglichst schnell vorbeigehen. Ich freue mich am Schnee, an der Sonne, dass ich mehr Zeit zur Verfügung habe. Ich nutze sie mit Hören guter Musik, Lesen wertvoller Literatur und Arbeiten zum Wohle meiner Familie.
Das heisst nicht, mich der oft unangenehmen Wirklichkeit zu entziehen. Im Gegenteil: Hinschauen was ist - auch in mir drin - das ist mir wichtiger denn je!
Seit dem 3. Januar 2013 lebe ich mit dem Wissen um meinen Prostatakrebs. Bin 66, und mein Entschluss steht nach 3 Wochen fest: Ich werde wenn immer möglich nicht operieren lassen; ich will noch 30 Jahre gut leben - und ich muss vieles in meinem Leben und Alltag sofort ändern. Es wäre mir hilfreich, wenn ich von anderen Betroffenen erfahre, wie Du dein Leben unter diesen Umständen meisterst. Bei meinen bisherigen Nachforschungen habe ich festgestellt, dass 1. die psychologische/psychiatrische Komponente des ganzen Geschehens kaum öffentlich gemacht wird; 2. dass der Zugang zu einer einfach verständlichen Aufklärung des rein körperlichen Geschehens schwer aufzufinden ist. 3. Dass eine Unmenge an Gedrucktem, an Filmaterial und an Negativ-Infos über das Thema Krebs existiert - dass das alles aber mir, der ich selber existenziell um Antworten ringe - nichts hilft. Nur meine Zeit stiehlt.
Immerhin bin ich so weit, dass ich heute sage: Gottseidank, habe ich diese Krankheit - die bringt mich dazu, schnellstens ein paar Dinge im Leben zu ändern, die ich eigentlich schon seit Jahren, Jahrzehnten wollte, sollte.
Auch das Thema ist mittlerweile, bin jetzt 65, durch. Auch die Tissue-Methode nach Prof. Dr. Otto scheiterte daran, dass bei der Entnahme von eigenem Zellgewebe eine Schltzung (keine Laserung) vorgenommen worden war. (einschließlich Bakterienstamm), sodass ich anschließend bouchiert (Geweitet) werden musste. (Drei Monate lang) In der Zwischenzeit sollte das entwickelte vermehrte Eigengewebe eingesetzt werden, was eben wegen den Folgen der Schlitzung und folgenreichen Nachbehandlung nicht ging. Pech gehabt nennt man so etwas. Ich habe darüber u.a. ein Buch darüber geschrieben was ich demnächst veröffentlichen werde. - Denn nicht alles was in Prostata-Op`s passiert wird dem Patienten auch mitgeteilt.
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Sicher für den welcher daran glaubt. - Prostatakrebs kann auch Jesus nicht heilen. Auch wenn der Glauben für manche Berge versetzen kann. Sitzt der Krebs erst einmal in der Kapsel, gibt es sicher verschiedene erfolgreiche Methoden ihn über eine gewisse Zeit aufzuhalten. Für Göttlich heilbar halte ich ihn jedoch nicht.
Ich war letzte Woche zu einem Urologen wegen der Prostatauntersuchung,meine Blutanalyse scheint nicht in Ordnung zu sein,verschiedene Sachen sind viel höher als normal,leider kenne ich mich damit nicht so aus,in zwei Wochen gehe ich zum Arzt um das Resultat zu hören...
bin gespannt was er sagt
ich weiß seit 5 wochen das ich den krebs habe und möchte wissen wie das aus sieht mit dem was so erzählt wird.nach der op.inpotent undwie sieht esmit dem wasserlassen aus da sie ja die op.schon hinter sich haben.alles wieder in ordnung oder nicht
Hallo zusammen.Seit dem 6.November 2010 habe ich ein riesen Problem mit meiner Prostata.Ich habe die ganze Zeit Druck,muss mehrmals gross auf Wc.immer nach dem Stuhlgang habe ich nacher ein nachträufeln vorne,ein klemmen in meine Eichel und ich kann mein Urin fast nicht mehr halten wie ein kleinkind.Im Spital gibt man mir Antibiotika(jetzt schon 4verschiedene)aber immer wen ich die nehme dann dünkt es mich wird es noch schlimmer!Ich bin bald am durchdrehen!weis nicht mehr weiter!Kann nichts dagegen tun!Hat vielleicht jemand das auch oder kann mir helfen was das sein kann??kann das sein das in meinem schliessdarm die Prostata draufdrückt und das so feuert?hat das vielleicht auch jemand oder kommt das jemadem ähnlich vor??Würde mich sehr auf Antworten freuen!DANKE
Bei eiem Routineuntersuch wurde bei mir (Alter 61 Jahre)ein erhöhter PSA-Wert festegestellt (8.9ng/ml). Danach folgten die üblichen Untersuchungen durch den Urologen mit der Diagnose: Prostatakarzinom (Gleason 3+5=8). Ich habe mich für diejenige Operationsmethode entschieden, mit der mein Arzt mit über tausend Operationen die grösste Erfahrung hatte, die offene radikale Prostataentfernung. Ich habe die Operation sehr gut überstanden. Die leichte Inkontinenz dauerte weniger als ein Monat. Jetzt fühle mich wieder körperlich und geistig fit wie vorher und heute, 6 Monate nach der Operation erhielt ich auch einen optimalen Laborwert meiner Blutuntersuchung: PSA=0.001. Nur mit der Potenz hapert es noch etwas, aber auch diesbezüglich zeigt sich allmählich eine Verbesserung.
Ich möchte allen, die ein ähnliches Schicksal erfahren Mut zusprechen. Es gibt Möglichkeiten, den Verlauf selbst positiv zu beeinflussen. Dazu gehörte bei mir ein bewusstes Beckenboden- und Bauchmuskeltrainig schon vor der Operation und eine optimale Physioterapie danach.