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Die Studie beruht auf den Daten des National Health and Nutrition Examination Surveys, einer Querschnittsstudie zum Gesundheitszustand der US-Bevölkerung.
In den Jahren 2001 bis 2004 wurde bei einer Subgruppe von 5'086 US-Bürgern auch ein Romberg-Test (spezieller Test) zur Beurteilung des Gleichgewichtssinnes durchgeführt. Bei 35.4% der Teilnehmer lag eine Störung des Gleichgewichtsorgans vor.
Weitere Risikofaktoren für Störungen des Gleichgewichtsorgans waren:
- Hohes Alter
- Niedriger Bildungsgrad; Teilnehmer mit High-School-Abschluss hatten ein um 40.3% niedrigeres Risiko
- Diabetes (Zuckerkrankheit) erhöhte das Risiko um 70%
Teilnehmer, die über Schwindelsymptome berichteten, hatten ein 12-fach erhöhtes Sturzrisiko.
Fazit der Autoren: Gleichgewichtsstörungen sind eine häufige Ursache von Stürzen, die vor allem mit zunehmendem Alter schwerwiegende Folgen haben können. Ein schlecht funktionierendes Gleichgewichtsorgan ist bei den über 40-jährigen US-Amerikanern häufig. Mit einem einfachen Gleichgewichtstest könnten solche Gleichgewichtsstörungen frühzeitig aufgedeckt und die Gefährdung durch Stürze durch entsprechende Massnahmen reduziert werden.
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