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Sie sind hier: Fokus » Schwindel » Krankheitsbilder 22. September 2014
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Die verschiedenen Schwindelarten

Es gibt sehr verschiedene Ursachen, die Schwindel auslösen können. Wir gehen im folgenden auf die häufigsten und bekanntesten Ursachen ein. Die Art des Schindels wird aufgrund seiner Ursache definiert. Eine erste Unterscheidung trennt:

Selbst alte Seebären

können plötzlich seekrank werden und unter Schwindel leiden

 

 

  • Unsystematischer Schwindel (Unwohlsein, Schwanken, Gefühl den Boden zu verlieren) von
  • Systematischer Schwindel/Vertigo (Drehbewegung der Umgebung, Gangunsicherheit, Übelkeit, Erbrechen).

Zu den häufigsten Ursachen des Schwindels gehört die Verschiebung der Gleichgewichtssteinchen und die verminderte Durchblutung des Innenohrs. Im Gehirn spielen die verminderte Durchblutung bestimmter Nervenzellen und Migräneanfälle eine wichtige Rolle.

 

Verschiedene Schwindelarten und Schwindelursachen

 

Akuter Schwindel ohne Krankheitsursachen

Dazu wird der Schwindel gezählt, den man bei Höhenangst, einer Karussellfahrt oder auf einem schwankenden Schiff empfindet. Hier sind Missempfindungen des Sehens, der Tiefensensibilität und des Innenohrs ursächlich.

 

Dieser Schwindel tritt meist sehr akut auf,  passiert unter gewissen Umständen und geht in der Regel ohne Behandlung sofort wieder vorbei.

 

Zur kurzfristigen Behandlung auf Seereisen etc. gibt es Medikamente, welche die Schwindelattaken unterbinden.

 
 

Lagerungsschwindel

Der sogenannte "benigne paroxysmale Lagerungsschwindel" (gutartiger anfallsartiger L.S.) ist die häufigste Schwindelform mit typischem, durch Kopfseitlagerung auf das betroffene Ohr oder Rückwärtsbewegung des Kopfes auslösbaren Drehschwindel, der im allgemeinen innert 5 - 10 Sekunden wieder verschwindet, maximal aber eine Minute dauert.

 

Manchmal ist die Attacke mit Übelkeit verbunden. Die Ursache ist meist ein schwimmendes Steinchen (Kristalle) im Innenohr, welches das Gleichgewichtsorgan dort verwirrt. Dieser Schwindel hat die besondere Eigenschaft, dass er schwächer wird, wenn Sie die auslösende Handlung wiederholen.

 

Im Grossteil der Fälle verschwindet er zunehmend im Laufe einiger Wochen. Der Arzt kann mit einem Manöver die Steinchen im Innenohr wieder an die richtige Stelle schütteln, was eine rasche Heilung ermöglicht.

 

Weitere Ursachen: zu viel Alkohol, Gifte (auch Medikamente), Durchblutungsstörungen, Vestibularisnervkern- oder Kleinhirn-Schädigungen.

 
 

Drehschwindel

Drehschwindelattacken dauern über Sekunden oder Minuten begleitet von Nystagmus (d.h. unwillkürlichen Augenbewegungen in der Horizontalen) und einer  Fallneigung, evtl. tritt auch Übelkeit auf.

 

Ursachen

  • Gutartiger Attackenschwindel, Migräne, Anomalie der Halsarterien, Epilepsie, Morbus Menière.

 

Anhaltender Drehschwindel: über Stunden oder Tage mit Nystagmus, Fallneigung und häufiger Übelkeit und Erbrechen.

Ursachen

  • Morbus Menière, akute Innnenohrbeschädigungen, Entzündung des Vestibularisnervs, Kleinhirntumor, Hirnstammbeschädigungen und andere Krankheiten

 
 

Benommenheitsschwindel und Schwankschwindel

Dieser Schwindel ist meist gekoppelt mit Stand- und Gangunsicherheit mit oder ohne Nystagmus (d.h. unwillkürliche Augenbewegungen in der Horizontalen), meist ohne Übelkeit.

 

Ursachen

  • Bei Fallneigung vorwärts/rückwärts: Alkoholschädigungen des Kleinhirns
  • Bei Fallneigung seitlich: Wallenberg-Syndrom, Epilepsieform, Innenohrsteinchen
  • Bei Fallneigung ungerichtet: Herz-Kreislauf-Ohnmacht, chronischer Innenohrdefekt Polyneuropathie (Nervenschädigungen), Vergiftungen, vererbte Ataxie (motorische Störungen) Höhenschwindel, Sehstörungen, Angstphobien, Hysterie, Psychosen, Depression.

 
 

Funktionsstörungen bei verminderter Durchblutung und andere Ursachen

Ist die Durchblutung (Mikrozirkulation) im Innenohr und/oder im Gehirn gestört, so kann dies zu einer Störung des Gleichgewichtsorgans und dadurch zu chronischen Schwindel-Anfällen führen.

 

Andere Ursachen

Ursachen im Gehirn

  • Verminderte Durchblutung bestimmter Nervenzentren
  • Migräneanfälle
  • Nebenwirkungen von Medikamenten
  • Bluthochdruck
  • Arteriosklerose (Arterienverkalkung)

Weitere Ursachen

  • Schädigung der Halswirbelsäule
  • Sehprobleme
  • Gestörter Regelkreis zwischen Produktion und Rückresorption der Endolymphe

Siehe Morbus Menière

 

Weitere Krankheitsbilder

 
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30.10.2013 - dzu

 
 
 


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