Als erstes muss die Stressursache gesucht, angeschaut und analysiert werden. Mit gut überlegten Gesprächen konnten schon viele „verfahrene“ Stresssituationen gelöst werden.
Um Stress zu reduzieren und damit die Arbeit und das Leben in den Griff zu bekommen, unterscheidet man heute vier Wege:
Das Zeitmanagement: die Arbeit in passende Zeitintervalle legen - inklusive Ruhepausen
Das Reizmanagement: Störreize versuchen zu reduzieren oder zu kanalisieren
Das Erregungsmanagement: versuchen, vegetative Reaktionen auf Stressoren zu vermindern
Das Belästigungsmanagement: damit kann man die subjektive Bewertung von Stressoren verändern
Dazu gehören:
Körperliche Fitness, Ausdauertraining z.B. Laufen, Joggen, Wandern
Ernährungsberatung
Entspannungstechniken z.B. Yoga, Meditation, autogenes Training
Bewusstes Atmen/ Atemtechniken lernen
Arbeits- und Familienplanung, z.B. gemeinsame Ziele ausarbeiten, offene Gespräche führen
Ordnung und Überblick bei der Arbeit, Planen, realistische Zielsetzung
Hobbys, je nach Stressursache eine ruhigere oder gesellschaftliche Freizeitbeschäftigung
Stressmanagement kann auch bei Fachpersonen oder in Seminaren erlernt werden.
Was können Sie tun?
Akzeptanz: Akzeptieren Sie , dass ein gewisses Mass an Stress nützlich ist, um bestimmte Leistungen erbringen zu können.
Weniger ist oft mehr: Oft ist Stress hausgemacht, durch zu hohe Anforderungen an sich selbst bei der Arbeit, Haushalt oder auch in der Freizeit. Zumindest bei letzterem sollte man sich den Rat "weniger ist oft mehr" zu Herzen nehmen. Dasselbe gilt auch für Kinder.
Auszeiten planen: Generell hilft ein Terminplan auch im Haushalt oder in der Freizeit, der mit ausreichenden Ruhepausen kalkuliert ist.
Probleme nicht überbewerten: Versuchen Sie nicht in gestresstem Zustand Probleme zu lösen. Nur in entspanntem Zustand kann man klar und konzentriert denken.
Körperliche Entspannungstechniken: z.B. Yoga, autogenes Training oder als schnellwirksame Massnahme ein Entspannungsbad oder eine Massage
Wellness zu Hause: Beruhigende Badezusätze mit Melisse, Baldrian, Lavendel oder Heublume wirken nicht nur über die Haut, sondern werden auch über den Wasserdampf eingeatmet. Regelmässige Saunagänge entspannen ebenfalls.
Stress in körperliche Aktivität umsetzen: moderat Sport treiben, Spazieren gehen oder eine körperliche Arbeit verrichten, die Spass macht. Aber auch hier: Weniger ist oft mehr!
Als unterstützende Massnahme können beruhigende pflanzliche Substanzen helfen, z.B. Johanniskraut, Baldrian oder Melisse. Fragen Sie aber zuerst den Fachmann.