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Besserer Umgang mit Stress mittels Meditation
 
Indische meditierende Mönche liefern den Beweis, dass regelmässige Meditation einen grundlegenden Einfluss auf das Gehirn ausüben kann. Meditieren kann helfen sich aufs Wesentliche zu konzentrieren und besser mit Stress umzugehen.

 
Wissenschaftler der University of Queensland führten mit buddhistischen Mönchen Sehtests durch. Dabei bewiesen die meditationserfahrenen Mönche, dass sie in der Lage waren, externe Informationen zu blockieren. Falls weitere Tests diese Erkenntnisse erhärten , würde dies ein grösseres Verständnis für Gehirnvorgänge liefern.

 

Mittels Sehtests wurden 76 meditationserfahrene Mönche, die in den Bergen von Indien in Abgeschiedenheit und Klausur leben, getestet. Sie bekamen spezielle Brillen aufgesetzt, die es ihnen ermöglichte zwei verschiedene Bilder gleichzeitig zu sehen. Normalerweise switcht das Gehirn schnell zwischen den beiden Bildern hin und her. Bisher wurde angenommen, dass es sich dabei um eine unwillkürliche Reaktion handelt.

 

Jene Mönche, die eine Objekt-Meditation praktizieren (Konzentration auf nur ein Objekt), beschränkten sich sofort auf nur ein Bild und konnten sich über längere Zeit auf dieses eine Bild konzentrieren. Je länger und intensiver die Mönche bereits meditiert hatten, desto länger hielt die Konzentration (bis zu 12 Minuten) an. Die Forscher meinen nun, dass diese Fähigkeit – rasch Wesentliches von Unwesentlichem zu abstrahieren – Hinweise liefern würde, wie das Gehirn dahingehend trainiert werden könnte.

 

Die Forscher erklärten, dass die Mönche in der Lage waren, externe Informationen zu blockieren.

 

Das sei ein erster Schritt im Verständnis wie ihr Gehirn arbeite. Es wäre sinnvoll, weitere Tests mit bildgebenden Verfahren durchzuführen, um die Unterschiede in den Gehirnen der Mönche genau sehen zu können.

 

Den Forschern könnte dieses Wissen zu einem grösseren Verständnis verhelfen, wie die Meditation Vorgänge im Gehirn beeinflusst, wenn jemand sich dafür entscheidet, etwas Bestimmtem seine Aufmerksamkeit zu schenken. Das gelte genauso dafür, was geschähe, wenn man sich entscheide, nicht näher auf schlechte Nachrichten einzugehen oder sich zu beruhigen zu wollen. Buddhistische Mönche berichteten  häufig, dass sie negative Ereignisse rasch verarbeiten und danach einfach weiter machen könnten.

 

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pte

14.06.2005 - dzu


 

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