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284 Probanden zwischen 18 und 45 Jahren, aus Österreich und Singapur, wurden mit dem neuen Impfstoff-Kandidaten geimpft.
Der Impfstoff wurde mittels einer neuen Technologie hergestellt. Die neue Verozell-Technologie erlaubt es, im Fall einer Vogelgrippe-Pandemie den Impfstoff schneller und in grösseren Mengen herzustellen als dies mit der üblichen Herstellung in Hühnereiern möglich ist.
Mit der neuen Technologie verkürzt sich die Herstellungsspanne von 20-28 Wochen auf nur 12 Wochen. Ausserdem wird man bei der Herstellung komplett unabhängig von Hühnereiern. Das wird besonders wichtig sein, falls auch die Hühner vom H5N1-befallen werden.
Impfstoff gegen alle H5N1-Stämme
Die Ergebnisse der Studie sind befriedigend, sagen die Experten: Der Impfstoff wird gut vertragen und bereits niedrige Dosen bewirken eine gute und umfassende Immunantwort, d.h. es werden nicht nur Antikörper gegen das H5N1-Virus gebildet, sondern auch gegen mehrere andere H5N1-Stämme. Es ist wichtig, dass dies bereits mit einer niedrigen Dosierung passiert, damit im Falle einer Pandemie innerhalb kürzester Zeit möglichst viel Impfstoff hergestellt werden kann.
Der Impfstoff wurde aus dem H5N1-Stamm A/Vietnam/1203/2004 gewonnen und ist der erste mittels Verozell-Technologie hergestellte Vogelgrippe-Impfstoff, der klinisch getestet wurde.
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