|
Bei der echten Grippe (Influenza) steigt innerhalb weniger Stunden das Fieber an, man fühlt sich sehr krank. Kopf- und Gliederschmerzen, Schwitz- und Frieranfälle zwingen den Betroffenen rasch ins Bett. Später können andere Symptome wie Husten, Heiserkeit, Lymphdrüsenschwellungen oder Magen-Darmbeschwerden hinzukommen.
Die Verursacher sind hoch ansteckende Influenzaviren, die sich meistens in der kalten Jahreszeit je nach Typ schnell ausbreiten. Gefährlich sind die Viren vor allem für ältere und chronischkranke Menschen. Diesen Menschen wird die Grippeimpfung empfohlen. Bei hohem, über drei Tage anhaltendem Fieber, Nackensteifheit sowie extremer Schläfrigkeit muss der Arzt verständigt werden. Ansonsten reichen Bettruhe, viel Trinken, ev. fiebersenkende Mittel.
Grippemedikamente, die die Virenmenge hemmen, sind nur wirksam, wenn sie innerhalb 48 Stunden eingenommen werden.
Erkältung, die ''unechte'' Grippe
Kitzeln in der Nase, Niesreiz, wässriger Nasenfluss, trockener Hals, Reizhusten, kündigen eine Erkältung an. Dieser Prozess dauert etwa 2-3 Tage. Danach kann eine bakterielle Infektion mit leichtem Fieber, Abgeschlagenheit, gelbem Nasenfluss, Husten den Verlauf verlängern. Solange kein hohes Fieber oder andere starke Beschwerden auftreten gilt: ausruhen, viel Tee trinken, warm halten sowie vitaminreiche Kost zu sich nehmen. Grippemittel helfen da nicht.
Mehr zum Thema
|